EHEC durch Schnittblumen

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EHEC durch Schnittblumen ?

Kein Tag vergeht derzeit, wo man sich hier in Norddeutschland keine Gedanken über den aktuellen EHEC-Ausbruch macht. Ich selber wohne in einem der am stärksten betroffenen Regionen in Schleswig-HolsteinZur Bildergalerie, im Kreis Schleswig-Flensburg, und hatte vermutlich ebenfalls eine EHEC Infektion - allerdings zum Glück mit einem sehr leichten Verlauf.

Ehec durch Schnittblumen Wird der EHEC Erreger durch Schnittblumen übertragen? Bei mir könnte es tatsächlich so gewesen sein.

Lange habe ich gegrübelt, was ich denn anderes an Salaten oder Gemüse gegessen habe, als meine Freundin oder mein Sohn. Eigentlich nichts.
Heute schaute ich mir nochmal Grafiken zu den Fallzahlen und den Neuerkrankungen pro Tag in Schleswig-HolsteinZur Bildergalerie auf. Auffällig sind deutliche Peaks in den Grafiken zu den Neuerkranken an bestimmten Tagen. Einmal in der Woche scheinen sich also mehr Leute zu infizieren. Dies könnten Beispielsweise immer die Sonntage sein. Da geht man bspw. auswärts essen. Das hatte ich nicht gemacht. Dann überlegte ich, was ich dann am Sonntag vor meiner Erkrankung anderes getan hatte, als sonst. Ausser das ich im Blumengeschäft war, um meiner Mutter einen Blumenstrauss zum Muttertag zu schenken.
Ich möchte mich mit meiner Theorie nicht lächerlich machen, aber auf einmal passte für mich Vieles zusammen. Und wenn bei derart vielen Proben an Gemüse nichts gefunden wird (Gemüse und Salate sind ja demnach schon fast ausgeschlossen), muss man vielleicht einmal etwas "abwegiger" denken :

  • Es sind mehr Frauen betroffen (sie bekommen mehr BlumenZur Bildergalerie geschenkt, schneiden diese zudem noch an)
  • Von Männern werden die BlumenZur Bildergalerie fast nur am Packpapier oder der Folie angefasst
  • Das erneute Anschneiden der Stengel findet meist in der Küche statt, so wäre der Keim jetzt schon in unmittelbarer Nähe zu den Lebensmitteln
  • Bei mir brach EHEC zwischen dem 3. und 4. Tag nach Muttertag (also 3 bis 4 Tage nach Kontakt mit den Schnittblumen aus - also die typische Inkubationszeit). Die Blumenstrauss holte ich vor dem Frühstück, und hab mir wohl vor dem Frühstück auch nicht die Hände gewaschen.
  • Nach dem Muttertag häuften sich die Fälle von EHEC
  • Wöchentliche Peaks bei den Neuerkrankungen könnten auf die Wochenenden zurückzuführen sein. Hier werden am meisten Schnittblumen verschenkt
  • KinderZur Bildergalerie haben kaum Kontakt zu Schnittblumen und erkranken deshalb kaum
  • m.W. liegen auf dem Hamburger Großmarkt die Hallen für Gemüse und Schnittblumen recht nah beieinander, so dass möglicherweise tatsächlich (zusätzlich) auch geringe Mengen an Gemüse kontaminiert wurden
  • bisher ist auf Lebensmitteln der EHEC Keim noch nicht gefunden worden, ausser einer Gurke im Biomüll, die möglicherweise sogar zusammen mit alten Schnittblumen in der Tonne lag.
  • wurden vielleicht sogar Salate mit BlütenZur Bildergalerie dekoriert
  • "relativ geringe" Fallzahlen, da übertragung "schwieriger" als von Lebensmitteln (Schmierinfektion, Essen nach Kontakt mit Schnittblumen ohne sich die Hände zu waschen). Wenn es Tomaten (von großen Discountern) wären, müssten die Fallzahlen um ein Vielfaches höher liegen.




Nachtrag :
Mittlerweile scheint wohl absolut sicher festzustehen, dass Schnittblumen nicht der Auslöser der Erkrankungen waren, sondern dass es tatstächlich die Klee-Sprossen aus dem Biobetrieb waren. Dennoch sollte man natürlich auch bei BlumenZur Bildergalerie gewisse Hygienegrundregeln beachten, wie beispielsweise das Händewaschen nach Hantieren mit BlumenZur Bildergalerie bzw. dem Anschnitt von Schnittblumen.

Gerd RossenMehr Infos
Artikel erschienen am 08.06.2011


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