Frankonia Ansitzzelt bzw. Tarnzelt Testbericht

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Frankonia Ansitzzelt / Tarnzelt im Test
Vor Kurzem machte mein Vater mich auf ein Ansitzzelt aufmerksam, welches er in seinem Frankonia Katalog gesehen hatte. Er meinte zu mir, dass Frankonia jetzt auch mein Ameristep Doghouse TarnzeltMehr Infos hätte, nur mit 69,95 deutlich günstiger als das Ameristep. Zuerst konnte ich es nicht glauben, doch tatsächlich. Da war eine Abbildung von einem Tarnzelt, was so gut wie identisch aufgebaut war, wie mein Ameristep DoghouseMehr Infos. Komisch nur, dass dort im Katalog keine Marke oder ähnliches angegeben wurde. Genau so wenig wurde ich auf der Website fündig. Allerdings konnte ich auf den dortigen Bildern erkennen, dass das Zeltinnere anscheinend nicht abgedunkelt war. Es konnte also nicht das Ameristep DoghouseMehr Infos sein. Bei idealoMehr Infos finden sich beide Zelte übereinander angeordnet. Dort können sie sich selbst auch ein Bild machen, wie ähnlich - fast identlisch - die beiden Zelte von Ihrer Form und Farbe sind. Das Frankonia-Zelt heisst dort jedoch Wald & Forst Ansitzzelt geschlossen.

Foto : Fotograf mit Frankonia Ansitzzelt Ich im Schildkröten Look. Genau so sahen früher auch die Transporttaschen vom Ameristep DoghouseMehr Infos aus. Mittlerweile sind sie glaube ich alle schwarz und nicht mehr Camouflage. Das Frankonia Tarnzelt lässt sich mit einem Gurt wunderbar bequem auf dem Rücken tragen. Und so getragen ist es auch optisch ein absoluter Augenschmaus ;-).

Da ich nun neugierig geworden war, bestellten wir kurzerhand das Tarnzelt. Denn Tarnzelte kann man gar nicht genügend im Haus haben. Oft bekommen nämlich auch unsere Feriengäste Lust auf Naturfotografie. Kameras und gute ObjektiveMehr Infos haben sie oft dabei, aber an Tarnzelte oder Tarnüberwürfe denken leider die wenigsten. Eigentlich das Wichtigste, wenn man scheue Tiere fotografieren möchte. Nun haben wir also immer ein "Leihzelt" bereitliegen.
Als das Zelt hier eintraf, wurde es gleich in der Wohnung entfaltet. Und ehrlich gesagt war ich positiv überrascht. Trotz einer recht negativen Rezension auf Frankonia.deMehr Infos was die Qualität betrifft, machte das Ansitzzelt auf mich einen recht hochwertigen Eindruck.

Foto : Fotograf baut Frankonia Tarnzelt auf In Sekundenschnelle ist das Tarnzelt aufgebaut. Die Reisverschlüsse sind leichtgängig und alles macht einen guten Eindruck.

Das Frankonia Ansitzzelt ist wie auch das Ameristep DoghouseMehr Infos ein sogenanntes Wurfzelt. Nach dem Auspacken aus der Transporttasche ist es mit einer Handbewegung sofort entfaltet und einsatzbereit. Allerdings muss man bei diesen Wurfzelten schon etwas vorsichtig sein und sie beim Entfalten gut festhalten, damit man durch die Aluminiumringe nicht verletzt wird. Übrigens, mit etwas Übung ist der Zusammenbau eigentlich genau so einfach und genau so schnell. Wirklich praktisch, denn je länger man mit dem Aufbau des Tarnzeltes beschäftigt ist, umso größer ist natürlich auch die Störung der Tiere.

Foto : Anbringen der Fiberglasstangen Nachdem ich das Tarnzelt mit Heringen verankert habe, bringe ich noch schnell zwei Fiberglasgestänge im Zelt an, welche das Dach wie eine Art Kuppel nach oben wölben. Dies ist nur bei Regenwetter nötig, damit das Regenwasser abfliessen kann und sich nicht in der Dachmitte sammelt.

Nach dem Entfalten ist man mit dem Aufbau eigentlich schon fertig. Das Zelt steht sicher und von ganz alleine. Nur bei Wind oder bei Aufbau an einem Hang verwende ich die beiliegenden Heringe. Und bei Regen- oder Schauerwetter empfehle ic, unbedingt auch die beiden Fiberglasgestänge einzubauen. Denn durch Wasseransammlungen in der Dachmitte könnte das Zelt unter Umständen Schaden nehmen. Ausserdem tropft dann auch nach einiger Zeit im Zelt.

Foto : Komplett aufgebaut sieht das Frankonia Tarnzelt so aus Und fertig ist das Osterei. So sieht das Frankonia Ansitzzelt fertig aufgebaut aus. Sturm- und Regensicher. Von außen kaum vom Ameristep DoghouseMehr Infos zu unterscheiden. Die Unterschiede offenbaren sich aber, wenn man sich ins Innere des Zeltes begibt.

Wenn das Zelt fertig aufgebaut ist, so sieht es von Außen wie das Ameristep DoghouseMehr Infos aus. Im Inneren findet man jedoch einige Unterschiede. Zum einen ist das Zeltinnere nicht schwarz beschichtet und die Zeltplane ist wirklich sehr lichtdurchlässig. Was sicherlich zum Bedienen der Kamera vorteilhaft ist ( wie oft habe ich mich im Ameristep schon geärgert, dass ich die Bedienknöpfe meiner Kamera nicht sehen kann), könnte bei der eigentlich Tarnung zum Problem werden. Denn gerade eine dunkle, möglichst lichtundurchlässige Beschichtung sorgt ja dafür, dass man im Zeltinneren quasi unsichtbar ist. Denn habe ich meine Beobachtungsluke offen, und von allen Zeltwänden strahlt Licht auf mein Gesicht, so bin ich und jede meiner Bewegungen problemlos von außen durch die Luke sichtbar. Die Luken müssen also selbst lichtundurchlässiger gemacht werden. Und dazu liegen dem Zelt schwarze Vorhängenetze bei.

Foto : Anbringen der Fiberglasstangen Dem Frankonia Ansitzzelt liegen drei schwarze Netze bei, welche mit Hilfe von Magneten über die Beobachtungsluken angebracht werden können.

Diese Netze kann man mit Magneten vor die Luken hängen. Leider sind auch diese schwarzen Netze etwas zu lichtduchlässig. Erst mit drei Netzen übereinander (was durch die Magnettechnik übrigens problemls möglich ist) konnte von aussen nur noch ahnen, dass jemand im Zelt sitzt. Dazu tragen auch die unbeschichteten und lichtdurchlässigen Zeltwände bei. Es ist also deutlich schwerer sich mit dem Frankonia Tarnzelt zu tarnen, als mit dem Ameristep DoghouseMehr Infos. Bei sehr sensiblen Arten würde ich also eher zum DoghouseMehr Infos greifen. An der Futterstelle, wo eine Störung für die VögelZur Bildergalerie keine große Beinträchtigung darstellt, würde ich das Frankonia allerdings jederzeit einsetzen und sogar dem Ameristep DoghouseMehr Infos vorziehen, Ich kann im zelt viel besser meine kamera bedienen. Die Sichtnetze kann ich durch die Magnettechnik fast lautlos an- oder abbauen. Beim Ameristep geht dies nur mittels Klettverschluss. Wenn ich da die Sichtnetze abziehe, ist danach kein Tier mehr in der Nähe, so laut ist es. Das Frankonia hat also auch Vorteile.


Beobachtungserfahrungen

Das Frankonia Ansitzzelt habe ich erst wenige Tage in Benutzung. Und bisher ausschliesslich an der Futterstelle. Mit zwei bis drei Sichtnetzen vor der Luke, scheine ich keine Störung für die VögelZur Bildergalerie dar zu stellen. Ohne Sichtnetz allerdings konnten mich die VögelZur Bildergalerie sehen und wurden auch schon das eine oder andere mal durch meine Bewegungen im Zelt aufgeschreckt. Das ist beim lichtundurchlässigen DoghouseMehr Infos kaum möglich. Sobald ich mehr Erfahrungen mit dem Zelt gemacht habe, werde ich den Bericht dementsprechend ergänzen.


Fazit

Das Frankonia Ansitzzelt ist ein qualitativ gutes Tarnzelt. Es lässt sich sehr leicht auf und abbauen und ist sehr geräumig. Leider ist die Zeltplane sehr lichtdurchlässig und somit die Tarnfunktion nicht ganz so gut wie bei einigen Konkurrenzprodukten. Alles in allem ist das Zelt aber empfehlenswert und mit knapp 80.- EUR zählt es zu den günstigen Ansitzzelten. Betrachtet man auch die Größe, so ist das Frankonia Tarnzelt derzeit am günstigsten.





Artikel erschienen am 02.04.2015


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