Motive freistellen in Photoshop, Hintergund weichzeichnen

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Hintergrund weichzeichnen, Motiv freistellen

Wer kennt dies nicht. Man kommt nach einer langen Fototour nach Hause, schaut sich die Bilder an, und ist enttäuscht. Nicht etwa weil die Bilder unscharf wärenn, nein, vielmehr weil der Hintergrund zu scharf ist. Gestalten wir ein Bild durch den Sucher eine Spiegelreflexkamera so sehen wir immer ein das Bild bei Offenblende. Ein Bild mit der eingestellten ArbeitsblendeMehr Infos können wir durch den Sucher nur dann sehen, wenn wir die Abblendtaste drücken (sofern unsere Kamera denn eine solche hat). So kommt es häufig vor, dass wir ganz andere Bilder erhalten, als erwartet. Immer mit einem unruhigerem Hintergund als wir ihn durch den Sucher gesehen haben.
Fotografen, welche mit KompaktkamerasMehr Infos und kleinem Sensor arbeiten, haben das problem noch häufiger. Mit solchen Kameras ist es in vielen Situationen unmöglich, das Hauptmotiv vor einem ruhigen Hintergund freizustellen. Aber auch bei DSLRs in Verbindung mit kleinen Brennweiten, wird es schwer, ruhige Hintergünde zu erzeugen. Und manchmal steht ein Motiv einfach so ungünstig, dass es gar nicht möglich ist, es sauber zu fotografieren. Schade, wenn es ein seltenes Hauptmotiv ist. Deshalb sollten Sie nicht zögern, es dennoch zu fotografieren. Denn mit ein wenig Bildbearbeitung kann man unter Umständen doch noch ein ansehnliches Bild daraus zaubern.

Pilz mit weichgezeichnetem Hintergrund Unruhige Hintergünde lenken ab. Dabei ist es gar nicht so kompliziert, Hintergünde nachträglich am PC zu optimieren.

Nicht, dass Sie mich falsch verstehen. Ich bin kein Freund übermäßiger Bildbearbeitung. Ich versuche immer, die Bilder schon beim Fotografieren so zu gestalten, dass keine Beabeitung nötig ist. Auf dieser Website finden Sie in den Galerien vielleicht maximal 4 Bilder, wo in größerem Umfang per Bildbearbeitung eingegriffen wurde. Und bei den entsprechenden Bildern ist es auch im Bild vermerkt. Aber wenn mir tatsächlich mal ein schönes und seltenes Motiv vor einem absolut unbrauchbaren Hintergrund vor die Linse kommt, dann fotografiere ich es trotzdem. Und mache das Beste draus.
Damit es auch wirklich "das Beste" wird, muss man die richtigen Methoden anwenden. Googelt man im Internet, so findet man meist völlig unbrauchbare Methoden um das Hauptmotiv vom Hintergrund freizustellen. Entweder werden dort Methoden beschrieben, bei denen Das Motiv ausgeschnitten und in einen ruhigen Hintergund eingefügt wird oder aber wie man den Hintergund auswählt und separat weichzeichnet. Dies dann teilweise noch unter Verwendung von Ebenen und Ebenenmasken. Aber fast alle Methoden haben dasselbe Problem. Es bilden sich unschöne Farbränder (Halos) oder aber harte Kanten um das Hauptmotiv herum. Der Grund dafür ist, dass die Farbe und Helligkeit des Hintergundes an der Schnittkante zu sehr vom Ursprung abweicht. Auf der "scharfen" Seite der Auswahlschnittkante sind noch Reste des Originalhintergundes vorhanden und auf der weichen Seite sind nach dem Weichzeichen völlig andere Farbtöne. Insbesondere dann, wenn wir den Hintergurnd mittels Auswahlwerkzeug ausgewählt haben und dann separat weichzeichnen. Der Weichzeichner holt sich nämlich nicht nur Farbinformationen aus dem ausgewählten Hintergund, sondern auch noch vom nicht ausgewählten Motiv. So das um das Motiv herum ein Halo-Rand mit Farbtönen des Hauptmotivs entsteht.

Pilz mit weichgezeichnetem Hintergrund Diese Aufnahme habe ich zu einer Hälfte mal mit der herkömmlichen Methode weichgezichnet, und auf der rechten Seite mit meiner "Wischmethode". Deutlich sind bei der herkömmlichen Methode harte Ränder aber auch ein Halo-ähnlicher Farbrand in den Farbtönen des PilzesZur Bildergalerie zu erkennen. Den einen störts, den anderen nicht. Für mich ist die herkömmliche Methode unbrauchbar und nur mit sehr viel nachträglicher Retusche noch ein wenig zu retten.

Eine andere Methode wäre, die Hintergrundebene zu duplizieren, alles was scharf ist, aus der Kopie der Hintergrundebene herauszuschneiden (zu löschen), und diese Ebene dann weichzuzeichnen. Das Ergebnis ist, je nach verwendetem Radius, mal besser oder mal schlechter als zuvor genannte Methode. Es bleibt nämlich an der Schnittkante, je nach Radius, ein mehr oder wenig großer Rand, der transparent ist, und den alten Hintergund durchschimmern lässt. Dies wirkt meist sehr unnatürlich. Bei sehr hohen Radienwird der ganze Hintergund je nach Größe des ausgeschnittenen Bereichs transparenter. Harte Kanten allerdings sind bei dieser Methode deutlich seltener, als bei der zuvor genannten.

Fuchsroter Seitenstreifling mit optimiertem Hintergund Ein schönes Motiv, allerdings vor einem grausigen Hintergund. Ich musste den Orangegelben Scheidenstreifling dennoch fotografieren. Erst viel später kam mir die Idee, das Bild per Bildbearbeitung zu retten. Der Hintergund wurde mit meiner "Verwisch"-Methode und dem Gaußschen Weichzeichner weichgezeichnet. Das Ergebnis ist ohne harten Kanten oder Farbränder um das Motiv. Der Originalhintergund schimmert an keiner Stelle durch. Dadurch ist die Verwisch-Methode vielen anderen Methoden überlegen.


Und so funktioniert die Wischfinger-Methode

Aber anstatt jetzt die Vorteile meiner Verwisch-Methode zu erklären, ist es jetzt vielleicht an der Zeit, einfach loszulegen. Als Ausgangsbild wählen wir zu besseren Darstellung mal ein einfaches Motiv. Fuchsroter Seitenstreifling mit optimiertem Hintergund Dieser Kleine FuchsZur Bildergalerie, ein SchmetterlingZur Bildergalerie, liess sich neben mir an einem Wanderweg nieder. Leider auf einer Grasähre recht nah am Boden, so dass ich mit meinen 70mm Brennweite, die ich gerade dabei hatte, den Hintergrund nicht meinen Wünschen enstprechend gestalten konnte.


1. Schritt : Die Auswahl

Alles was später im Bild scharf erscheinen soll, muss ausgewählt werden. Für die Auswahl gibt es mehrere Möglichkeiten in Photoshop. Viele schwören auf das Schnellauswahlwerkzeug, manche neben den zauberstab und ich verlass mich überhaupt nicht auf diese Automatiken und nehme das Plygon-Lasso und wähle somit cm für cm manuell die scharfen Bereich aus. So vergesse ich dann wenigstens auch nichts. Falls Sie das Schnellauswahlwerkzeug oder den Zauberstab verwenden, funktioniert es übrigens schneller, wenn Sie zunächst den Hintergund auswählen und die Auswahl dann umkehren. Das kommt i etwa auf das Gleiche heraus, als wenn Sie direkt den scharfen Bereich ausgewählt hätten.

den scharfen Bereich auswählen Wie Sie sehen habe ich hier den SchmetterlingZur Bildergalerie selbst und den Halm, auf welchem er sitzt ausgewählt. Und jetzt kommt ein für später enorm wichtiger Schritt, den Sie bitte nicht vergessen. Speichern Sie die Auswahl im Alpha Kanal des Bildes ab.

Auswahl in Alpha Kanal speichern Im Auswahl Menue finden Sie xtra einen Punkt "Auswahl speichern". Geben Sie der Auswahl einen beliebigen Namen. Im Alphakanal des Bildes ist jetzt Ihre Auswahl entghalten. Hier wäre übrigens der Punkt, wo sich eine kleine Zwischenspeicherung des Bildes lohnen würde. Beispielsweise mit dem Namen "bildname-alpha". Falls Sie nach ein paar Tagen das Bild erneut bearbeiten möchten (beispielsweise den Hintergund diesmal aber nur leicht weichzeichnen möchten), so öffnen Sie einfach das Bild in Photoshop und können im Auswahlmenü direkt die Auswahllinie laden, ohne die Auswahl erneut per hand oder Schnellauswahlwerkzeug durchführen zu müssen. Praktisch, denn dies ist am ganzen Weichzeichnen nämlich der arbeitsintensivste Schritt.


Ebenen duplizieren und Auswahl löschen

Jetzt wo wir die Auswahl getätigt haben, ist es an der Zeit, die Hintergundebenen inklusive der Auswahl zu duplizieren. Denn das original-Hintergundbild werden wir hier nicht antasten, sondern nur an den Ebenen arbeiten. Aber keine Angst, auch wenn wir Ebenen verwenden wird es nicht kompliziert.
Klicken Sie also im Ebenen-Menue auf die Schaltfläche "Ebene duplizieren" um eine Ebenen "Hintergund Kopie" zu erzeugen.

Photoshope - Hintergrundebene duplizieren Rechts in Photoshop im Ebenenfenster sehen Sie jetzt eine neu entstandene Ebene "Hintergund Kopie". Achten Sie darauf, dass die Ebeneaktiv ist, also im Ebenen-fenster Blau hinterlegt ist. Und Belden Sie die alte Hinterundebene (das Originalbild) aus. Dies können Sie, indem Sie auf das "Augensymbol" im Ebenen-Fenster vor der Hintergundeben klicken. Es wird daraufhin verschwinden.
Nun löschen Sie die Auswahl aus der "Hintergrundebene Kopie" indem Sie im Menue unter "Bearbeiten" auf die Schaltfläche "Löschen" klicken. Jetzt sehen Sie in Ihrem Arbeitsfenster einen Hintergrund und an der Stelle wo vorher der SchmetterlingZur Bildergalerie war einen leeres Feld.

Photoshope - Auswahl aus der Ebene löschen Achten Sie darauf, dass die Hintergundebene ausgeblendet ist (Auge Symbol vor "Hintergund" muss weg sein) und das die Ebene "Hintergund Kopie" ausgewählt (also balu hinterlegt ist) Ist sie dies nicht, klicken Sie einfach mit der Maus auf die Ebene im Ebenenfenster.
Duplizieren Sie nun auch die Ebene "Hintergrund Kopie" indem Sie im Hauptmenue oben "Ebene - Ebene duplizieren" anklicken. Es entsteht eine dritte Ebene, ebenfalls mit einem leeren Feld, wo sonst das Hauptmotiv erscheinen würde.

Photoshope - Auswahl aus der Ebene löschen Jetzt wählen Sie wieder die zweite Ebene "Hintergund Kopie aus", so dass diese im Ebenen-Fenster blau hinterlegt ist. Wählen Sie in der Werkzeugleiste linksMehr Infos kurz das Auswahl-Rechteck und klicken Sie einmal ins Bild. Die gestrichelte Auswahllinie (Ameisenlaufen) verschwindet jetzt. Jetzt ist alles vorbereitet für die Besonderheit an Wischfinger-Methode.


3. Schritt : Angrenzende Farben in die Auswahl wischen

Jetzt kommt das, was den Unterschied zu den meisten anderen Methoden der Hintergundretusche ausmacht. Bei den meisten herkömmlichen Methoden bilden sich breite Farbränder oder harte kanten um die Auswahlkante, da dem Weichzeichner einfach Fehlinformationen bzgl. der Farbe des Hintergundes HINTER dem Motiv gegeben werden. Der Weichzeichner holt sich also je nach Methode entweder die Farbe des Motivs und verwischt diese Farbe mit in den Hintergund, oder aber, wenn wir es mit anderen Methoden versuchen, eine Transparente Farbe aus der transparenten (leeren) Auswahlfläche. Um dies zu verhindern füllen wir jetzt die leere Auswahl mit Hilfe des Wischfinger-Werkzeiges rechts in der Werkzeugleiste mit den angrenzenden Farben. Wir gaukeln Photoshop also vor, dass wir den kompletten Hintergund - auch hinter dem ausgeschnittenen Motiv - hätten. Und zwar zudem noch mit relistischen Farben direkt aus den Randbereichen der Auswahl. Da diese Farben den Farben der Auswahlschnittkante entsprechen, ist diese später kaum zu erkennen und eine Nachbearbeitung der Kanten somit oft nicht nötig.

Farbe in die Auswahl wischen Wäheln Sie also den Wischfinger aus der Werkzeugleiste und stellen Sie eine mittlere Pinselgröße (ungefähr wie im Bild) ein. Die Stärke des Wischfingers sollte in etwa 50% betragen. Ganz wichtig und auf keinen Fall vergessen sollten Sie das Häkchen vor "Alle Ebenen aufnahmen". Und jetzt wischen Sie los, Immer vom Rand des Motivs in die Mitte, so dass Sie sich nach und nach die Farben der unmittelbaren Umgebung des Randes in die Auswahl ziehen. Je weniger später die Konturen des Motivs zu erkennen sind, desto besser wird später das Ergebnis. An manchen stellen, müssen Sie vielleicht auch mal ein wenig hin und her wischen. Bei diesem Beispiel war es bei mir an den Fühlern der Fall. Wenn Sie fast im Hintergund verschwinden ist es perfekt.

Verwischter Schmetterling So in etwa sollte die Bildansicht aussehen, wenn Sie bei der Auswahl und auch beim Verwischen gut gearbeitet haben. Kleine Streifen, die sich ab und zu bilden, wenn die Auswahlkante nicht ganz perfekt war, sind später nicht mehr zu sehen und brauchen Sie nicht zu beunruhigen.


4. Schritt : Die beiden Ebenen zu einer Ebene reduzieren und weichzeichnen

Das Schlimmste wäre jetzt geschafft. Um weiter arbeiten zu können, müssen wir jetzt die beiden Ebenen zu einer Ebene reduzieren. dau klicen wir im Ebenenfenster auf die oberste Ebene "Hintergund Kopie 2", so dass diese blau hinterlegt ind somit aktiv ist. Klicken Sie jetzt im Ebenen-Menue oben die der Menueleiste "Ebene" und dann ganz unten im ausgefahrenen Menue "Mit darunterliegender auf eine Ebene reduzieren".

Die oberen Ebenen in Photoshop auf eine Ebene reduzieren Jetzt haben Sie nur noch zwei Ebenen. Einmal den Original Hintergrund, wenn man diesen denn als Ebene bezeichnen würde und die Ebene Hintergund Kopie. Und diese Ebenen wollen wir jetzt weichzeichnen, da sie unseren "neuen" Hintergrund abgeben soll. Das tolle daran, es ist tatsächlich der natürliche Hintergund den wir hier verwenden, ohne das der Weichzeichungsfilter irgendwelche Farben oder Transparenzen hinzeihet, die dort nicht hingehören. Wir wähle jetzt also unter Filter - Weichzeichnungsfilter den "Gaußschen Weichzeichner" aus. Dieser bringt für uns, soweit ich weiss, die besten Ergebnisse.

Weichzeichnen der Hintergund Kopie Ebene in Photoshop Wuie stark Sie den Radius des Gaußschen Weichzeichners wählen hängt ganz von Ihrem Geschmack aber auch von der Größe des zu bearbeitenden Bildes ab. Beachten Sie : Es kann, besonders bei höheren Radien, schnell zu Farbabbrüchen kommen. Dies stellt sich durch sichtbare farbstufen im Hintergund dar. Späteres Nachschärfen des Bildes kann das problem noch verstärken, weshalb nur das Hauptmotiv, nicht aber der Hintergund mitgeschärft werden sollte.

Weichzeichnen der Hintergund Kopie Ebene in Photoshop Unser Hintergrund sieht jetzt so aus, wie wir es uns eigentlich schon beim Fotografieren gewünscht hätten. Nun geht es daran, von der untersten Ebene, also von unserem Original, den SchmetterlingZur Bildergalerie ins Bild schauen zu lassen.


5. Schritt : Auswahl laden und aus Ebene herausschneidem

Wir brauchen also jetzt unsere alte Auswahl wieder, um ein "Loch" in unsere "Hintergrund Kopie" Ebene in der Form unseres Hauptmotivs zu schneiden. Man muss sich die Ebenen als übereinanderliegende Schichten vorstellen. Lösche ich jetzt einen Teil aus der obersten Ebene, so kann ich an dieser Stelle dann auf die darunterliegende Ebene schauen. Und genau das wollen wir jetzt machen, damit der Kleine FuchsZur Bildergalerie von der obersten Ebene mit dem weichen Hintergund aus sichtbar ist.
Wählen Sie jetzt im Ebenen-Fenster das Originalbild "Hintergrund" aus, so dass dieses blau hinterlegt ist. Gehen Sie jetzt oben in das Auswahl-Menue und wählen den Punkt "Auswahl laden" und wählen Sie dann die vorhin in den Alpha Kanal gespeicherte Auswahl.

Auswahl aus Alpha-kanal laden - Photoshop Hintergrund weichzeichnen Jetzt erscheint wieder die gestrichelte Auswahllinie über dem Bild. Nun müssen Sie wieder in die "Hintergund-Kopie"-Ebene wechseln, so dass diese blau hinterlegt ist. Aus dieser Ebenen wollen wir jetzt die Auswahl löschen, damit der darunter liegende SchmetterlingZur Bildergalerie zum Vorschein kommt.

Auswahl aus weichgezeichneter Ebene löschen Nachdem wir die Auswahl gelöscht haben, erscheint im wunderschön weichgezeichneten Hintergund unser Schmetetrling. Jetzt Sind wir fast fertig.


6. Schritt : Ebenen auf Hintergrundebe reduzieren und Bild speichern

Das Bild sieht zwar jetzt schon so aus, als wenn es fertig wäre, allerdings besteht es noch aus 2 Ebenen. Wir müssen das Bild jetzt also noch im Ebenenmenue auf eine Ebene reduzieren. Klicken Sie als im Ebenenmenue auf "Auf Hintergundebene reduzieren".

Bild auf Hintergundebene reduzieren - Photoshop Und so sieht das neue Bild aus. Ein angenehm weicher Hintergrund, der aber noch nicht unnatürlich wirkt. Keine Farbränder und Halos oder störende harte Kanten. Ein Nachbearbeiten ist in diesem Beispiel eigentlich nicht mehr erforderlich.

Fertiges Bild mit weichgezeichnetem Hintergrund


Noch ein paar Worte zur Auswahl und den Auswahlwerkzeugen

Wie ich oben schon beschrieb, gibt es mehrere Möglichkeiten, sein Motiv auszuwählen. Das Schnellauswahlwerkzeugt wird wohl von den meisten bevorzugt werden. ich selber mache lieber alles per Hand mit dem Polygon Lasso. Aber egal mit welcher Methode Sie nun die Auswahl erstellen, sie können diese noch verfeinern. Im Menue Auswahl und dort unter "Kante verbessern" gibt es noch etliche Möglichkeiten, die Kante tatsächlich zu verbessern. Besonders, falls harte Kanten auftreten, sollten Sie hier vielleicht den radius verändern oder eine weichere Kante wählen. Am besten einfach ausprobieren, was bei Ihnen die besten Ergebnisse bringt.


Was tun bei sanften Übergängen vom Vordergrund in dern Hintergrund

Bie manchen Bildern, wo der Vordergrund gelichmässig in den Hintergund übergeht, ist es manchmal einfach nicht möglich, ein natürlich wirkendes Bild mit einem weichgezeichneten Hintergrund zu erstellen. Bei anderen Bildern mit ähnlichem Hintergund wiederum, ist es mögich, Man muss sich dann für eine gedachte Linie entscheiden, an der man die Auswahlkante zwischen Vorder- und Hintergund zieht. bei folgendem Steinpilzbild habe ich einfach auf Höhe des Pilzfußes eine Auswahllinie gezogen und alles was dahinter liegt weichgezeichnet. Wenn man das Orginalbild kennt, sieht es auf den ertsen Blick vielleicht etwas ungewöhnlich aus, kennt man s nicht, so wäre wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, dass das Bild bearbeitet wurde.

weichgezeichneter Hintergund per Bildbearbeitung Bei richtig schwierigen Bildern kann man Versuchen, den Übergang von scharf zu unscharf mit einem Verlauf über eine Ebenenmaske sanfter ausfallen zu lassen. Ich persönlich mag diese Methode aber nicht so sehr, und die Bilder wirken auf mich unnatürlich. Abr wie gesagt, es kommt immer auch ein wenig auf das Motiv an. Am SteinpilzZur Bildergalerie habe ich mal versucht einen sanften Übergang von scharf zu unscharf mit Hilfe einer Ebenenmaske und des Verlauffilters zu gestalten.

sanfter uebergang mittels ebenenmaske Der Übergang mittels Ebenenmaske und Verlaufsfilter ist auf jeden Fall nicht natürlicher als der abrupte Übergang mit der klaren Linie. Denn beim Verkaufsfilter wird eigentlich nicht die Art der Unschärfe stärker, sondern nur die Stärke wie der scharfe beeich durch den unscharfen bereich hindurchschimmert. Mam merkt hier eigentlich sofort, dass es sich um eine Bildbearbeitung handelt. Geschmäcker sind allerdings verschieden. Vielleicht sieht es in dem ein oder anderen Fall ja tatsächlich etwas natürlicher aus

So, das wars an dieser Stelle mit dem kleinen Tutorial. Ich hoffe sie konnten sich den ein oder anderen Kniff herausziehen, und sind jetzt in der lage, Bilder mit Problemhintergünden zu optimieren. Suchen Sie sich doch gleich mal ein Bild aus Ihrem Archiv aus und probieren Sie meine Methode aus...


Artikel erschienen am 03.07.2013


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