DSLR - Fotografie - Canon versus Nikon

Home Vögel Insekten Pflanzen Säugetiere Pilze Sonstiges Neue Bilder Bildsuche Leuchtkasten Interessantes über Technik Links Biografie Kontakt zu Naturfotografie-Digital.de Gästebuch Hauptmenue




Canon vs. Nikon - Meine Erfahrungen - damals ;-)

NikonMehr Infos versus CanonMehr Infos, CanonMehr Infos versus NikonMehr Infos - wohl eines der häufigsten Streitthemen in nicht nur deutschsprachigen Foren, welche sich mit der DSLR Fotografie beschäftigen. Ein Ausarten dieser Threads in Unsachlichkeit und Beleidigungen der Benutzer der verschiedenen Hersteller ist schon fast vorprogrammiert, denn keiner möchte natürlich irgendwelche Mängel oder Nachteile seiner eigenen, meist nicht ganz günstigen, AusrüstungMehr Infos zugeben.
Für den Nikon-User wird seine AusrüstungMehr Infos meist das Non-Plus-Ultra darstellen, während die anderen Hersteller nur mäßige Produkte Herstellen. Für den CanonMehr Infos User ist seine AusrüstungMehr Infos natürlich das Allerheiligste, und er lässt nichts aber auch gar nichts über seine AusrüstungMehr Infos kommen.
Dabei sind beide Systeme absoluter TOP-Level, aber auch jedes System hat seine Vor- und Nachteile was besonders seit Beginn der Digitalfotografie deutlich wird. Keines der Systeme ist in meinen Augen schon vollständig ausgereift, bei beiden besteht noch Verbesserungsbedarf. Und das sollte man als Nutzer des entsprechenden Systems auch zugeben, oder ist man schon so zufrieden, dass eine Weiterentwickung nicht erwünscht ist? - Mit Sicherheit nicht, hoffe ich doch.

Früher war es mehr die Qualität der ObjektiveMehr Infos und überhaupt die Objektivauswahl, welche ausschlaggebendes Kaufkriterium waren, zumindest in der Naturfotografie. Heute, im Digitalzeitalter, ist es zu einem grossen Teil das, was die Kamera aus dem von den ObjektivenMehr Infos übermittelten Bildern macht. Also die Bildqualität der Sensoren und der internen Verarbeitung in der Digitalen Spiegelreflexkamera. Natürlich spielen die ObjektiveMehr Infos immer noch eine wichtige Rolle, denn auch diese werden regelmässig weiterentwickelt - man denke hier an die Bildstabilisierung, aber wie gesagt, die Bildqualität ist ebenso ein starkes Argemunt für oder wider eine bestimmte Kamera.

Ich selber habe seinerzeit mit einer Kompaktkamera in Verbindung mit einem SpektivMehr Infos angefangen - auch DigiscopingMehr Infos genannt. Damals entschied ich mich für eine Nikon Coolpix 990Mehr Infos, welche ich vor mein FernrohrMehr Infos gebastelt habe, und war mit der Bildqualität sehr zufrieden, zumindest bei eingestellter Lichtempfindlichkeit von ISO100.
Als ich dann nach nicht allzulanger Zeit mehr wollte, und in die Spiegelreflexfotografie einstieg (2003), bin ich aber aufgrund der (damals) niedrigeren Objektivpreise im DSLR Bereich auf den Canon-Zug aufgesprungen.
Fürs DigiscopingMehr Infos bin ich aber weiterhin NikonMehr Infos treu geblieben, und verwende dafür bis heute noch eine Nikon Coolpix 5000Mehr Infos (aber auch die 990erMehr Infos kommt noch häufig zum Einsatz).
Meine erste Canon DSLRMehr Infos war die Canon EOS D60Mehr Infos, mit der ich eigentlich sehr zufrieden war, im Bereich von 100 und 200 ISOMehr Infos Lichtempfindlichkeit. Die Farben, welche die Kamera lieferte, schienen mir recht authentisch, der AF war für mich, der nur die Kompakten kannte, natürlich wahnsinnig schnell.
Nach kurzer Zeit bin ich dann auf die 10DMehr Infos umgestiegen, die D60Mehr Infos habe ich wieder verkauft. Auch mit dieser Kamera war ich recht glücklich, die Farben stimmten recht gut, waren manchmal allerdings wenig satt, aber das konnte man in der Kamera korrigieren, oder man fotografierte die Bilder im Rohdatenformat.
Trotzdem gefielen mir meine Bilder, welche ich per DigiscopingMehr Infos aufgenommen habe, insbesondere von den Farben her deutlich besser. Sie waren wärmer, und irgendwie auch authentischer.
Noch grösser wurde der Unterschied, als dann die 20DMehr Infos auf den Markt kam, welche ich leihweise testen konnte. Mit Sicherheit keine schlechte Kamera, aber die Farben fand ich persönlich total realitätsfremd. Nie, aber auch nie, war die Farbe so, wie ich das Bild durch den Sucher gesehen habe.
Auch bei PortraitsZur Bildergalerie fand ich die Hauttöne einfach nur unrealistisch. Sicherlich ist auch das Geschmackssache.
. Weiterhin ist mir aufgefallen, dass die Canon EOS 20DMehr Infos, aber auch schon die 10DMehr Infos in geringerem Maße, die Grüntöne mit zuviel Blauanteil versehen. Gras wirkte, auch wenn es leuchtend grün aussah, auf den Bildern wie Blaugrün. Fotografierte ich mit der Nikon Coolpix 5000Mehr Infos, so war das grün exakt so, wie ich es mit meinen Augen wahrnahm.
Für viele mag das noch tolerierbar sein, mich hat es aber immer in den Wahnsinn getrieben. Ich habe dann versucht die Bilder im RAW-Konverter so hinzudrehen, dass die Farben dem entsprachen, was ich mit eigenem Auge gesehen hatte. Leider vergeblich.
Ganz deutlich wurde mir dieses Farbproblem bewusst, als ich den Eisvoel fotografierte. Am liebsten fotografiere ich EisvögelZur Bildergalerie frühmorgens, wenn die Sonne das Gefeieder des EisvogelsZur Bildergalerie streift, und er dadurch grün bis türkis schimmert - anstatt blau. Viele herrliche Aufnahmen sind mir davon schon mit meiner Nikon Coolpix 5000Mehr Infos in Verbindung mit dem SpektivMehr Infos gelungen. Mit CanonMehr Infos kamen in den meisten Fällen wieder fast nur blaue EisvögelZur Bildergalerie (manchmal mit einem leichten Grünschimmer) heraus, was nicht der gesehenen Realität entsprach.
Ich beschloss also auch in der DSLR Fotografie auf NikonMehr Infos zu setzen. Meine erste DSLR NikonMehr Infos war eine D200Mehr Infos, welche mir für meine Versuche zur Verfügung gestellt wurde - eine TOP-Kamera. Und tatsächlich, sie lieferte die Farben, die ich als realistisch empfand. Häufig einen Tick zu warm, aber dies war leicht im Kameramenue oder im RAWMehr Infos Konverter zu korrigieren. Klasse, dachte ich, jetzt noch lieh ich mir noch ein 300mm 2,8 VR ObjektivMehr Infos und dazu einen 2x Konverter für die VogelfotografieMehr Infos. Und nun kam meine bittere Enttäuschung bei NikonMehr Infos. Zusammen mit dem 2x Konverter kamen fast nur unbrauchbare Bilder aus dem 300er, obwohl es einzeln verwendet wohl die schärfste Linse war, die ich je in Händen hatte.
Um diesem Problem auf den Grund zu gehen, und eigene Fehler auszuschliessen, bin ich mit einem Freund dann Seite an Seite losgezogen. Er mit 20DMehr Infos 300 2,8 L IS USM + 2x Extender und ich mit der D200Mehr Infos 300 2,8 VR und 2x Konverter. Und tatsächlich waren seine Ergebnisse deutlich detailreicher. Und es geht hier nicht nur um Nuancen, es war deutlich sichtbar. Kurz darauf wurde mir dies auch noch von weiteren Nikon-Besitzern berichtet. In Verwendung mit der D70 sind diese Probleme wohl nich nicht so deutlich zu Tage getreten, mit deren Wechsel auf eine Nikon D200Mehr Infos war der Spass mit dem 300er + Konverter dann aber vorbei.
Deutlisch auffällig war auch bei den Aufnahmen, welche wir bei höherer Empfindlichkeit gemacht haben, dass deutlich stärkere Rauschen der D200Mehr Infos. Während man mit der 20DMehr Infos ISO400 fast als Grundeinstellung nehmen kann, um rauscharme, detailreiche Bilder zu fabrizieren, ist bei der D200Mehr Infos bei ISO200 Schluss. Verwendet man die interne Rauschunterdrückung, gehen besonders bei feinen Strukturen, in unserem Fall Gefiederdetails, verloren. Lässt man die Rauschunterdrückung weg, ist das Rauschen mehr als erträglich zu sehen, und Bedarf immer einer Nachbearbeitung per PC. Besonders in den Schattenbereichen rauschte die D200Mehr Infos schon bei ISO200.
Mit der Konverterkombi 300 + 2x wurde ich also nicht glücklich.
Details waren mir wichtiger als korrekte Farbe, so blieb ich bei CanonMehr Infos im Bereich der Telefotografie, und arbeite bis heute mit der 400er Festbrennweite in Verbindung mit einem 2x Extender, welche Kombi sehr gute Ergebnisse liefert. Im Makro- und Landschaftsbereich arbeite ich mit NikonMehr Infos, der Farbwiedergabe wegen, ich habe dort die Möglichkeit eine D2XMehr Infos zu verwenden, die m.E. sehr natürliche Farben wiedergibt und deren Fotos aufgrund der hohen Auflösung besser hochauflösend druckbar sind, als die der 8MP Riege, deren Bilder bei doppelseitigem Zeitschriftendruck bei Hochglanzmagazinen schon nicht mehr gerne gesehen werden.
Fazit des ganzen Geschwafels hier : Beide Systeme sind nicht perfekt...
Ich liste hier noch einmal schnell meine rein subjetkiven Meinungen zu den Systemen auf :

NIKONMehr Infos (+)
  • deutlich authentischere Farbwiedergabe
  • Tiefen und Lichter scheinen ausgeglichener
  • bessere ObjektiveMehr Infos im Weitwinkelbereich
  • deutlich bessere Bedienbarkeit, durchdachtes Design
  • Unmengen von Einstellmöglichkeiten
  • Sehr guter AF (D200Mehr Infos und D2x)
  • Herrliche Hauttöne
  • Bilddateien sind besser weiterzuverarbeiten
  • besseres Sucherbild (bei D200Mehr Infos und noch besser bei D2x)
  • riesige Bilddaten bei niedriger Empfindlichkeit sehr detailreich (D200Mehr Infos und D2XMehr Infos)

NIKONMehr Infos (-)
  • starkes Rauschen über ISO200, über ISO400 nicht mehr zu tolerieren (besonders D2XMehr Infos, D200Mehr Infos etwas besser)
  • langsamere technische Weiterentwicklung (auch der ObjektiveMehr Infos mit Bildstabilisator)
  • 2x Konverter nicht empfehlenswert


CANONMehr Infos (+)
  • geringes Bildrauschen selbst bei hoher Empfindlichkeit
  • kontinuierliche technische Weiterentwicklung
  • grössere Auswahl an ObjektivenMehr Infos, viele mit Stabilisator
  • vernünftiger RAWMehr Infos Konverter wird kostenlos mitgeliefert
  • Sehr gute ObjektiveMehr Infos im Telebereich, gut mit dem 2x Konverter teilweise sogar mit beiden Konvertern verwendbar

CANONMehr Infos (-)
  • Farbwiedergabe ist mir nicht authentisch genug
  • Manche Einstellungen nur mit Fingerverrenkungen möglich
  • Sucherbild der Mittelklassekameras dunkel und klein.
  • Bilder scheinen mir intern schon zu stark nachbearbeitet (auch im RAWMehr Infos nicht mehr zu beheben)


Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und enstpricht meinen persönlichen Erfahrungen. Punkte wie Farbwiedergabe sind wahrscheinlich sehr subjektiv, ebenso wie Bedienbarkeit und die interne Bildverarbeitung.
Da die Frage CanonMehr Infos oder NikonMehr Infos aber immer wieder in Foren auftaucht, und auch ich per Mail häufig gefragt wurde, sind dies meine Erfahrungen und Eindrücke mit diesen beiden Systemen. Wie zu sehen ist, ist ein klarer FavoritZur Bildergalerie bei mir nicht zu erkennen.... ;-)
Hoffe damit weitergeholfen oder aber den Leser noch weiter vewirrt zu haben :-)


Artikel erschienen am 07.06.2005


Urheberrecht

Alle auf der Domain http://www.naturfotografie-digital.de und deren Unterverzeichnissen veröffentlichten Aufnahmen und Texte
unterliegen dem Urheberrecht und dürfen ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung des Autors bzw. Fotografen
nicht anderweitig verwendet oder veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen werden ausnahmslos zur Anzeige gebracht.
Die entsprechenden Bildautoren sind in der Grossbildansicht erwähnt, die Bildautoren sind jeweils auch die
Besitzer der Urheberrechte.

Ausnahmeregelung für Schüler : Schüler dürfen Texte und Bilder für Ihre Hausaufgaben dann verwenden, wenn
die Fotos und Texte nicht anderweitig veröffentlicht werden und die Bilder und Texte nicht ausserhalb der Klasse/des Kurses
anderen zugänglich gemacht werden. Insbesondere ist die Veröffentlichung der Bilder (oder Hausaufgaben mit
Bildern dieser Internetpräsenz) im Internet nicht gestattet.


Besucherzaehler
Statistik

Nutzungsbedingungen Haftungsausschluss / Datenschutz Impressum











CSS ist valide! Valid XHTML 1.0 Strict


For the English Version please click here : Digiscoping