Polarlichter Fotografieren - Kameraeinstellungen und Tipps

Polarlichtfotografie - Tipps und Kameraeinstellungen
 Polarlichter sind ein faszinierendes Himmelsphänomen, welches insbesondere um das Sonnenmaximum herum zu beobachten ist. Als Sonnenmaximum bezeichnet man die Phase mit der höchsten Sonnenaktivität innerhalb eines ca. 11 Jahre lang andauernden Sonnenzyklus. Derzeit ( Stand Januar 2026 ) befinden wir uns in einem solchen Sonnenmaximum, auch wenn es sich schon langsam wieder seinem Ende nähert. Momentan sind PolarlichterZur Bildergalerie also immer noch recht häufig und bei starken Sonnenstürmen mit etwas Glück sogar bis in unsere Breiten hin sichtbar, zumindest aber fotografierbar. Und hier möchte ich gleich einmal mit einem Irrglauben oder besser gesagt einer Fehlinformation aufräumen, die fast jedesmal durch die Presse geht, wenn wieder einmal PolarlichterZur Bildergalerie in Deutschland fotografiert wurden. Die Überschriften in fast allen Tageszeitungen sind dabei recht ähnlich, so in etwa wie "Wer gestern Nacht Richtung Norden geschaut hat, konnte ein ganz besonderes Himmelsspektakel beobachten". Dies suggeriert, dass die PolarlichterZur Bildergalerie in all Ihrer Farbenpracht mit bloßem Auge sichtbar gewesen wären. Dies sind sie in unseren Breiten aber nur sehr selten, meist sind sie gar nicht zu sehen oder nur mehr zu erahnen als leicht erhellter Nordhorizont oder aber wie ganz schwache Lichtstrahlen vom Nordhorizont noch oben austeigend. Zudem sind die Farben hier bei uns nur bei sehr starken Sonnenstürmen wirklich zu sehen, und niemals so stark, wie auf den auf den Bildern, welche die Zeitungsartikel oft zieren.

Polarlichter über dem nördlichen Schleswig-Holstein Sehr schwache PolarlichterZur Bildergalerie vom 2.9.2025 fotografiert mit der Sony A6700Mehr Infos (APS-CMehr Infos) und dem Sigma 14mm f1.4 DG DN bei einer BlendeMehr Infos von f1.4, einer Empfindlichkeit von ISO1600 und 2 Sekunden BelichtungszeitMehr Infos. Mit bloßem Auge war hier nichts zu sehen, selbst der Beamer hat sich nicht merklich vom Himmel abgesetzt. Solche PolarlichterZur Bildergalerie, welche nur mit der Kamera sichtbar sind, nennt man als fotografische PolarlichterZur Bildergalerie. Sie sind in unseren Breiten gar nicht mal so selten.

Und das hat seinen Grund. In unseren Breiten sind die PolarlichterZur Bildergalerie meist nicht sonderlich hell. Zudem kann das menschliche Auge in der dunklen Nacht Farben nur sehr schwer wahrnehmen. Daher rührt auch das Sprichwort "Nachts sind alle Katzen grau". Schwache PolarlichterZur Bildergalerie in unseren Breiten nimmt man - wenn überhaupt - also eher als hellere und weniger als bunte Bereiche am Nachthimmel wahr. Es gibt natürlich Ausnahmen. Bei besonders starken Sonnenstürmen wie beispielsweise am 10. Mai 2024, am 11. Oktober 2024 oder aber auch vor kurzem erst am 19. Januar 2026 waren die PolarlichterZur Bildergalerie auch über Deutschland gut visuell sichtbar (trotzdem natürlich nicht so extrem farbig, wie auf den Fotos, welche man überall sieht).

Zeitraffer der PolarlichterZur Bildergalerie vom 19.01.2026 aufgenommen mit der Sony A6700Mehr Infos bei einer Brennweite von 14mm und einer BelichtungszeitMehr Infos von 1,6 Sekunden.

Auch wenn die PolarlichterZur Bildergalerie in unseren Breiten vielleicht mit dem bloßem Auge nicht so spektakulär aussehen wie in Höhe des Polarkreises, so zeigen sie sich zumindest auf Fotos in ihrer vollen Farbenpracht, denn Kameras können im Gegensatz zu unseren Augen auch bei wenig Licht Farben perfekt aufzeichnen. Und um PolarlichterZur Bildergalerie fotografieren zu können, wird noch nicht einmal ein teure Kameraausrüstung benötigt. Für den Anfang reichen schon die meisten Einsteigerkameras oder Smartphones völlig aus. Viel wichtiger als die Kamera ist bei der Polarlichtfotografie nämlich etwas ganz anderes......


Das Stativ - ein Muss bei der Polarlichtfotografie

Je nachdem wie lichtstark unser ObjektivMehr Infos ist oder bei welcher maximalen Empfindlichkeit unsere Kamera noch brauchbare und nicht zu verrauschte Bilder liefert, müssen wir PolarlichterZur Bildergalerie verhältnismäßig lang belichten. Abhängig von der verwendeten AusrüstungMehr Infos dauert so eine BelichtungMehr Infos von knapp unter einer Sekunde bis hin zu einer halben Minute oder länger. Dass es nahezu unmöglich ist, eine Kamera oder auch ein Smartphone so lange ruhig in der Hand zu halten, versteht sich von selbst. Ein Stativ ist für die Polarlichtfotografie also nahezu unabdingbar. Hier muss es auch kein teures Profistativ sein, die meisten Einsteigerstative reichen meist völlig aus. Trotzdem gilt natürlich, je stabiler das Stativ ist, desto weniger anfällig ist es für Wind oder andere Erschütterungen.

Kamera steht auf Stativ in der Flensburger Förde Stative sind ideal, um scharfe, verwacklungsfreie Bilder bei langen Belichtungszeiten zu erhalten. Zudem helfen sie bei einer kreativen Bildgestaltung und dem manuellen Fokussieren auf die Sterne

Hat man einmal kein Stativ zur Hand, so kann man die Kamera selbstverständlich auch auf einer Mauer, einem Auto, einem Baumstumpf oder anderen Erhöhungen platzieren, ist bei der Gestaltung seiner Aufnahme dann aber deutlich eingeschränkt.



Die Kamera und das Objektiv

Um PolarlichterZur Bildergalerie zu fotografieren, muss man nicht zwingend die aktuellste und rauschärmste Kamera oder das teuerste und lichtstärkste ObjektivMehr Infos besitzen. Selbst mit älteren digitalen Spiegelreflexkameras und günstigen Kitobjektiven gelingen wunderschöne Aufnahmen von PolarlichternZur Bildergalerie. Vereinfacht kann man sagen, dass ältere Kameras bei höheren ISO-Empfindlichkeiten mehr Rauschen, und dadurch häufig bei niedrigeren ISO-Empfindlichkeiten bis ISOMehr Infos 800 oder maximal ISO1600 fotografiert werden muss, daraus resultieren dann längere Belichtungszeiten. Auch bei günstigen, lichtschwachen ObjektivenMehr Infos muss entweder länger belichtet oder an der Kamera eine höhere Empfindlichkeit eingestellt werden.
Wenn beides zusammen kommt, wir also mit einer alten Kamera und einem lichtschwachen ObjektivMehr Infos arbeiten, werden die Belichtungszeiten unter Umständen so lang, dass wir mit "kleineren" Einschränkungen leben müssen, bspw. die Bildung von Sternspuren oder sehr weich wirkende, kaum abgegrenzte PolarlichterZur Bildergalerie.

Polarlichter an der Flensburger Förde Diese Aufnahme wurde bei ISO1600 und einer BlendeMehr Infos von f/5,6 aufgenommen, was ungefähr dem Szenario entspricht, wenn man mit einer rauschanfälligen Kamera und einem lichtschwachen ObjektivMehr Infos fotografiert. Als BelichtungszeitMehr Infos musste eine Minute (also 60s) gewählt werden. Hier kommt es dann schon zu deutlichen Sternspuren, welche aber bei einer sehr kleinen Ansicht wie hier aber kaum auffallen.

Polarlichter an der Flensburger Förde Im 100%-Auschnitt derselben Aufnahme werden die Sternspuren dann aber schon sehr deutlich sichtbar, auch bei großformatigen Ausdrucken ist dies der Fall. Meines Erachtens gibt es aber Schlimmeres, zum Beispiel die PolarlichterZur Bildergalerie gar nicht zu fotografieren ;-)
Während dieser Aufnahme scheine ich zudem gegen das Stativ gekommen zu sein, denn in den Sternspuren ist ein kleiner Wackler in Form ganz leichten Knickes sichtbar.

All dies sind aber nur kleinere Schönheitsfehler und sollten uns nicht von der Polarlichtfotografie abhalten. Denn es gibt kaum etwas Spannenderes als die Polarlichtfotografie, da man im Endeffekt ja gar nicht weiß und gar nicht in vollem Umfang sieht, was man dort eigentlich fotografiert. Es ist sozusagen das "sichtbar Machen" von etwas für das menschliche Augen eigentlich fast Unsichtbarem, ähnlich wie in der Mikro- und MakrofotografieMehr Infos.


Die idealen Kameraeinstellungen bei der Polarlichtfotografie

Bei der Polarlichtfotografie wird meist der manuelle Belichtungsmodus verwendet, da fast alle Kameras Probleme haben, in der Dunkelheit korrekt zu belichten. Zudem weiß die Kamera ja nicht, ob sie auf den Vordergrund oder die PolarlichterZur Bildergalerie belichten soll. Wir überlassen an der Kamera also nichts dem Zufall und wechseln in den manuellen (M) oder (B) Modus. Da PolarlichterZur Bildergalerie vor allem in unseren Breiten recht schwach ausfallen, wollen wir möglichst viel Licht durch das ObjektivMehr Infos auf den Sensor fallen lassen. Um dies zu erreichen, öffnen wir die BlendeMehr Infos. Für die, welche neu in der Fotografie sind : Eine große oder offene BlendeMehr Infos entspricht einer kleinen Zahl, eine geschlossene oder kleine BlendeMehr Infos entspricht einer großen Zahl.
Wer natürlich ein ObjektivMehr Infos mit einer sehr großen OffenblendeMehr Infos hat wie bspw. f1.4 hat, aber genau weiß, dass das ObjektivMehr Infos erst bei einer BlendeMehr Infos von f1.8 so richtig scharf abbildet, der sollte hier abwägen, ob es vielleicht doch besser ist, leicht abzublenden auf f 1.8 oder f2.0.
Nun stellen wir die ISO-EmpfindlichkeitMehr Infos der Kamera möglichst hoch ein. Auch hier muss abgewägt werden. Wie stark ist das Bildrauschen meiner Kamera bei höheren ISO-EinstellungenMehr Infos? Wo ist meine Persönlich Grenze? Habe ich gute Software, um das Bildrauschen nachträglich zu entfernen? Bei ISO1600 sollten die meisten Kameras noch gute Ergebnisse liefern, weshalb ich dies als Ausgangswert für die empfehlen würde, die ihre Kamera noch nicht so gut kennen.
Die VerschlusszeitMehr Infos hängt nun von den beiden bisher getätigten Einstellungen ab. Bei einer BlendeMehr Infos von beispielsweise 2.8 und einer ISOMehr Infos von 1600 würde ich so mit ca 14 - 18 Sekunden anfangen (bei PolarlichternZur Bildergalerie in unseren Breiten, am Polarkreis kann ich meist deutlich kürzer belichten). Aber auch dies hängt ein wenig vom ObjektivMehr Infos und der Kamera ab. Wenn ich nun merke, dass die Kamera bei ISO1600 noch nahezu gar kein Bildrauschen fabriziert, kann ich den ISO WertMehr Infos erhöhen. Bei einer Verdopplung der ISO-EmpfindlichkeitMehr Infos muss die BelichtungszeitMehr Infos halbiert werden, um zu einem Bild mit gleicher Helligkeit zu kommen. Bei ISOMehr Infos 3200 werden aus den 18 Sekunden BelichtungMehr Infos dann 9 Sekunden. Bei 9 Sekunden hat man bspw. kaum noch sichtbare Sternspuren bei Weitwinkelobjektiven. Verdopple ich den ISO WertMehr Infos weiter auf 6400, dann brauche ich nur noch 4,5 oder 4 Sekunden belichten. Hier lassen sich sogar schon schnellere PolarlichterZur Bildergalerie und Beamer relativ konturreich einfangen.
Mit der BlendeMehr Infos verhält es sich etwas anders. Eine Verdopplung des Blendenwertes lässt nur noch 1/4 des ursprünglichen Lichtes durch das ObjektivMehr Infos. Es muss also 4x solange belichtet werden. Nehmen wir als Beispiel mal wieder die ca. 18 Sekunden BelichtungMehr Infos bei ISO1600 und einer BlendeMehr Infos von f2.8. BlendeMehr Infos ich jetzt ab (schließe also die BlendeMehr Infos) auf f5.6, so muss ich jetzt anstatt 18 Sekunden schon 72 Sekunden belichten. Ein deutlicher Unterschied, auch was die Aufzeichnung von Sternenspuren angeht, denn in 72 Sekunden bewegt sich schon recht viel am Firmament. Eine lichtstarkes ObjektivMehr Infos bringt also meist mehr Gewinn als eine neuere Kamera, falls irgendwann mal ein Upgrade der AusrüstungMehr Infos anstehen sollte ;-)

Nordlichter fotografieren an der Flensburger Förde PolarlichterZur Bildergalerie an der Flensburger FördeZur Bildergalerie, aufgenommen mit der Canon EOS R5Mehr Infos und dem RF 15-35mm f2,8 bei BlendeMehr Infos 4. Bewusst habe ich hier leicht abgeblendetMehr Infos, um auch den Stein im Vordergrund noch scharf abbilden zu können. Eine BelichtungszeitMehr Infos von 10 Sekunden lässt die Wellen im Vordergrund weich werden, wodurch sich die Steine im Wasser gut absetzen und die Reflektionen der PolarlichterZur Bildergalerie besser zur Geltung kommen. Bei 10 Sekunden BelichtungszeitMehr Infos gibt es zudem noch keine "gravierenden" Sternspuren.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass man das Zusammenspiel von BelichtungszeitMehr Infos, BlendeMehr Infos und auch ISO-EmpfindlichkeitMehr Infos einigermaßen beherrscht. Falls das noch nicht der Fall ist, schaut Euch gerne einmal in meinem Anfängerkurs FotografieMehr Infos um. Dort erkläre ich alles noch ein wenig genauer.
Nochmals kurz zusammengefasst : ISOMehr Infos so hoch einstellen, wie die Kamera es noch einigermaßen rauschfrei erlaubt (bei meinen APS-C KamerasMehr Infos meist ISO1600, bei meinen VollformatkamerasMehr Infos meist ISOMehr Infos 3200 manchmal auch noch mehr) . BlendeMehr Infos so weit wie möglich öffnen. Danach dann die BelichtungszeitMehr Infos wählen.
Als Startwert beispielsweise : ISO1600, BlendeMehr Infos 2,8, 16 Sekunden belichten. Hab ich nur ein Kitobjektiv mit Anfangsblende 4 , dann entsprechend bei BlendeMehr Infos 4 für 32 Sekunden belichten. Das Verhältnis BlendeMehr Infos ISOMehr Infos VerschlusszeitMehr Infos so grob im Kopf haben, um Werte entsprechend anzupassen. Immer im M -Modus fotografieren, um die genannten Parameter alle selbst einstellen zu können. Manche Kameras haben einen BulB-Modus. Hier wird dann solange belichtet, wie der Auslöser gedrückt wird. Nutze ich persönlich auch häufig.


RAW statt JPEG , zumindest aber zusätzlich zum JPEG wählen

Gerade in der Polarlichtfotografie sollte die Kamera so eingestellt werden, dass sie die Bilder im Rohdatenformat aufnimmt. Im Rohdatenformat (RAWMehr Infos) speichert die Kamera alle Daten, die der Sensor ihr liefert, das JPEG Format hingegen enthält deutlich weniger Bildinformationen und ist durch die Kamera schon für die Ansicht vorverarbeitet. Weißabgleich, Belichtungsanpassung sowie Bildstil können nachträglich nicht mehr geändert werden. Zudem werden die Bilder kameraintern entrauscht. Dies können externe Programme mit RAW-Dateien um ein Vielfaches besser.
Also unbedingt auch in RAWMehr Infos aufzeichnen. So sind falsch belichtete Aufnahmen (kommt in der Polarlichtfotografie häufig vor), Aufnahmen mit unpassendem Weißabgleich oder aber auch verrauschte Bilder nicht zwangsläufig verloren, sondern können nachträglich korrigiert werden. Auch die PolarlichterZur Bildergalerie selbst können später viel besser herausgearbeitet werden. Wer sich nicht an die RAW-BearbeitungMehr Infos herantraut, dem empfehle ich trotzdem zusätzlich zum JPEG auch in RAWMehr Infos aufzuzeichnen. Vielleicht kommt ja zu einem späteren Zeitpunkt der Wunsch, sich mehr mit BildbearbeitungMehr Infos zu befassen.


Kabel-Fernauslöser um Verwacklungen zu vermeiden

Leider unterstützen einige aktuellen Kameras keine Kabelfernauslöser mehr. Dabei bringen sie viele Vorteile. Beim Auslösen verhindern sie beispielsweise Verwacklungen. Gerade bei längeren Belichtungszeiten wie bei der Polarlichtfotografie ist dies wichtig. Zudem haben sie oft die Möglichkeit den Auslöser zu arretieren. Die Kamera nimmt also durchgehend weitere Bilder auf. Dies ist ideal, um später Zeitraffer aus den Bildern zu erstellen. Wessen Kamera also die Möglichkeit bietet, Kabelfernauslöser zu verwenden, der sollte sich unbedingt einen besorgen.
Alternativ eignen sich natürlich auch Bluetooth-Auslöser für verwacklungsfreies Auslösen, diese bieten aber häufig keine Arretierfunktion. Aufnahmen für Zeitraffer müssen dann im Menü über die Intervallaufnahme programmiert werden. Leider ist man hier häufig bei den Belichtungszeiten etwas eingeschränkt wird.
Wer keinen Kabelfernauslöser und auch keine Bluetooth-Lösung zur Hand hat, kann entweder in der Kamera eine Auslöseverzögerung (2 Sekunden) einstellen, wenn diese es anbietet, oder auf den Selbstauslöser der Kamera zurückgreifen. Auch dies verhindert Verwacklungen. Ist aber deutlich umständlicher. Zudem ist man unflexibler und langsamer. So schnell wie PolarlichterZur Bildergalerie kommen, verschwinden sie nämlich manchmal auch wieder.


Auslösen und Bedienen der Kamera über Smartphone

Manche Kameras lassen sich über Apps vom Smartphone aus fernsteuern. Der Funktionsumfang ist von Hersteller zu Hersteller verschieden, und manche Apps sind etwas hakelig. In Ausnahmesituationen habe ich so aber auch schon PolarlichterZur Bildergalerie fotografiert. Die Kamera wird dann wie bei einem Kabelauslöser verwacklungsfrei ausgelöst und das Bildergebnis kann je nach App dann auf dem Smartphone begutachtet werden. Auch BlendeMehr Infos, ISOMehr Infos und BelichtungszeitMehr Infos lassen sich häufig über die App kontrollieren.
Bei kaltem Wetter ließe sich so beispielsweise aus dem warmen Auto heraus die Kamera bedienen, wenn sie denn nicht allzu weit entfernt steht.


BildbearbeitungMehr Infos und Entrauschen

Während Smartphones die fotografierten Aufnahmen schon so stark intern bearbeiten, dass eine weitere Bearbeitung kaum nötig (und oft auch kaum mehr möglich) ist, müssen Polarlichtaufnahmen von digitalen Spiegelreflex- oder Systemkameras meist deutlich nachbearbeitet werden. Deshalb sollte mit diesen Kameras auch im RAW-Format fotografiert werden, denn Einstellungen wie Belichtungskorrektur und Weißabgleich können so nachträglich verlustfrei angepasst werden. Bevor mit der eigentlichen BildbearbeitungMehr Infos begonnen wird, sollte das Bild zunächst entrauscht werden. Hierzu gibt es verschiedene Programme, ich selber verwende je nach Verwendungszweck entweder DXO Pure RawMehr Infos oder die KI-gestützte Entrauschung von Adobe Camera Raw. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Adobe kommt sehr gut mit Astroaufnahmen klar, liefert bei mir bei der Entwicklung mehrerer Aufnahmen allerdings gelegentlich leichte Helligkeitsunterschiede, was für Zeitraffer manchmal etwas störend wirken kann (Stand 2025). DXO Pure RawMehr Infos versucht Details zu erzwingen und erzeugt etwas mehr Schlieren und Artefakte in den dunklen Bereichen zwischen den Sternen ( Stand 2025 ). Hier ist etwas Feintuning notwendig. Letztendlich entrausche ich Bilder, mit welchen ich Timelapses machen möchte, mit DXO Pure RawMehr Infos und Bilder , welche ich groß ausdrucken möchte, mit Adobe Camera RAWMehr Infos ( Lightroom oder Photoshop ).
Nach dem Entrauschen geht es an die eigentliche BildbearbeitungMehr Infos. Bei Polarlichtaufnahmen muss häufig die Sättigung leicht erhöht werden, auch ein Anpassen der Gradiationskurve kann nötig sein. Wie immer spielt der persönliche Geschmack hier eine große Rolle, Vordergrund und Himmel müssen über Masken meist separat angepasst werden. Hierzu gibt es eine Vielzahl an Videos im Netz, die das Prozedere sehr gut erklären (besser als ich es je könnte). Einfach einmal nach PolarlichternZur Bildergalerie und BildbearbeitungMehr Infos suchen....


Wann gibt es PolarlichterZur Bildergalerie - Polarlicht-Apps nutzen







Artikel erschienen am 23.02.2026


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