EOS R5 unterwegs. Mit Ihren 45 Megapixeln bietet sie mir eine hohe Auflösung und die Möglichkeit zu croppen, wenn es denn nötig ist. Aber das bietet mir die Nikon Z7
auch. Und nach diesem halben Jahr intensiver Nutzung kann ich immer noch nicht sagen, welche Kamera mir besser gefällt. Die eine kann dies besser, die andere das. Die Canon
EOS R5 kommt aber schon sehr nah an das heran, was ich als die für mich perfekte Kamera bezeichnen würde.
Wie sich die R5 in den einzelnen Disziplinen schlägt, und wo doch die Nikon Z7
für mich die Nase vorn hat, dazu gleich mehr.
Kommen wir zunächst einmal zu den technischen Daten der Canon
EOS R5, um welche es hier gehen soll. Die technischen
Daten könnt Ihr wie immer natürlich auch auf der
Canon Website
einsehen.
EOS R5 bietet dem Fotografen 5940 AF Messfelder
zur Auswahl, somit kann nahezu auf jeden Punkt des Bildes fokussiert werden, inklusive der Bildränder. Die Größe der einzelnen Messfelder können angepasst und mehrere Messfelder zu Gruppen zusammengeschaltet werden. Zusätzlich bietet die Canon EOS R5 auch eine automatische Motiverkennung, welche Personen und bestimmte Tiere erkennen kann. Eine Augenerkennung kann auf Wunsch direkt auf die Augen der Motive scharfstellen, und funktioniert sowohl bei Menschen als auch bei vielen Tieren. Der AF kann im Bereich von LW -6 bis LW 20 fokussieren, und ist somit auch für das Fokussieren in sehr dunkler oder sehr heller Umgebung geeignet. In sehr schwachem Umgebungslicht kann zusätzlich ein AF-Hilfslicht aktiviert werden. Die R5 fokussiert direkt über den Sensor mit einem Phasen-AF (Dual Piin Echtzeit über den Bildsensor (384 Zonen)xel CMOS AF).
verknüpfbar), die Selektivmessung (ca. 6,1 % des Suchers in der Mitte), die Spotmessung in 2 Versionen, erstens die zentrale Spotmessung (ca. 3,1 % des Suchers in der Mitte) und zweitens eine mit einem AF-Messfeld
verknüpfte Spotmessung. Und selbstverständlich gibt es auch die mittenbetonte Integralmessung.
kann zwischen ISO
100 und ISO
51.200 eingestellt werden, im erweiterten Modus sogar von ISO
50 bis ISO
102.400. Verschlusszeiten
sind von 30s bis zu 1/8000s möglich. Längere Verschlusszeiten
lassen sich im Bulb Modus realisieren.
Bilder mit einer Farbtiefe von 14 Bit. Im H+ Serienbildmodus in Kombination mit 1. elektronischem Verschlussvorhang, reduziert sich die Farbtiefe auf 13 Bit. Bei Verwendung des vollelektronischen Verschlusses liefert sie dann nur noch eine Farbtiefe von 12 Bit pro Kanal.
In Serie können bei voller Geschwindigkeit bis zu 350 JPG Bilder oder 180 RAW-Bilder aufgenommen werden, ohne das die
Serienbildgeschwindigkeit geringer wird.
und seit 2020 DSLMs
von Canon
. Mit dem Autofokus war ich bei fast allen Canon-Kameras im Großen und Ganzen zufrieden. Der AF der R5 ist dennoch um Welten besser. Er trifft eigentlich so gut wie immer. Beim Augen-Autofokus kann es aber hin und wieder
einmal vorkommen, dass die Kamera auf etwas fokussiert, was vor oder knapp hinter dem Auge liegt. Schon ein einzelnes Haar vor dem Auge kann die Kamera irritieren. Im direkten Vergleich ist hier die Sony A1
treffsicherer. Sie scheint nahezu immer auf die Pupille oder Iris zu fokussieren, auch wenn beispielsweise einzelne Haare vor dem Auge liegen. Aber dies ist wirklich Jammern auf hohem Niveau. In der Regel sitzt auch der AF der R5 wirklich punktgenau.
Der Tieraugen-AF ist bei der Vogelfotografie
eine enorme Bereicherung. Die Bergfinken
hüpften ununterbrochen am Boden umher um
nach heruntergefallenen Bucheckern zu suchen. Mit einem "normalen" AF-Messfeld
wäre es mir in dieser Situation nahezu unmöglich gewesen, auf das Auge des Finken zu
fokussieren.
oder einer Messfeldgruppe einen fliegenden Vogel
im Fokus zu halten, geschieht dies nun
nahezu vollautomatisch. Die Kamera erkennt den Vogel
, fokussiert, und AF klebt ab da sprichwörtlich am Vogel
, unter Idealbedingungen sogar direkt auf dem Auge.
Der Tieraugen-AF ist bei der Vogelfotografie
eine enorme Bereicherung. Die Bergfinken
hüpften ununterbrochen am Boden umher um
nach heruntergefallenen Bucheckern zu suchen. Mit einem "normalen" AF-Messfeld
wäre es mir in dieser Situation nahezu unmöglich gewesen, auf das Auge des Finken zu
fokussieren.
bzw. Fokus Stacking
mit der Canon EOS R5