immer
wieder nicht wirklich wahrhaben wollen - scharfe Bilder mittels Digiskopie
sind möglich.
sogar die Schärfe der meisten
DSLR-Fotos übertrifft.
förmlich an.
- Fotos oft mehr Details aufweisen, als die Bilder
der DSLRs mit eben diesen Profilinsen. Und das obwohl die Auflösung der DSLRs die Auflösung
meiner Kamera bei weitem übertrifft. Und das obwohl ich mit weitaus grösserer Brennweite fotografiere. Und
obwohl meine Optikkomponenten in keiner Weise aufeinander abgestimmt sind, geschweige denn ein Spektiv
überhaupt zur Fotografie gedacht ist.
, zur Zeit zusammen mit einem
Sigma 170-500 Zoom. Auch damit sind natürlich scharfe Fotos möglich - aber unter anderen Umständen, dazu komme
ich noch im Laufe des Artikels. Nun aber erst einmal zur Schärfe :
Ein Eisvogelmännchen.
Ansitzjäger, die lange ruhig
sitzen, sind problemlos scharf
abzulichten.
mit enormen Brennweiten fotografiert.
Und da liegt auch schon das Hauptproblem der Digiskopie
. Vibriert das Spektiv
auch nur um Millimeter,
so wackelt das Bid im Display schon um mehrere Meter. Jeder noch so kleine Windhauch kann
einem so manches Foto vermiesen, wenn man kein stabiles Stativ besitzt.
ist also ein Stativ. Und nicht irgendein billiges Stativ für
100.- EUR, nein es sollte schon ein Profistativ sein und zudem möglichst tragfähig sein und ein möglichst
grosses Gewicht zulassen.
höher im Busch sitzt, braucht man sich Dank der grossen Brennweite nicht gleich Sorgen um
die Perspektive machen. Die wird sich, wenn der Vogel
nicht gerade oben im Baum
sitzt, kaum verändern.
mit sehr guten Spektiven
der Oberklasse und klapprigen Stativen
bei der Arbeit. Die Enttäuschung ist vorprogrammiert; Dies gilt natürlich ebenso für viele Fotografen, die
dann sogar meinen, ganz auf das Stativ verzichten zu können.
sollte man einen möglichst stabilen Videoneiger verwenden. Alles andere
ist in meinen Augen Blödsinn. Mit einem Ballhead wird es viel länger dauern, bis Sie Ihr Motiv im
Sucher haben. Für die Ausrichtung in die Waagerechte tut es auch die Veränderung der Stativbeine oder eine
drehbar vor dem Spektiv
befestigte Kamera (meine Lösung).
Graugans
Aus 15m Entfernung den Kopf
formatfüllend fotografiert.
meist nur verwackelte Aufnahmen zur Folge, denn
so stabil kann das Stativ gar nicht sein, dass ein Druck auf den Auslöser nicht auch zu Verwacklungen
führen würde. Sollte es partout nicht möglich sein, einen Fernauslöser zu benutzen, so haben die meisten Kamera
einen Selbstauslöser, welchen man dann, aber nur als absolute Notlösung, verwenden kann. Leider
werden in den Sekunden die der Selbstauslöser benötigt, die meisten Motive wieder aus
dem Bild verschwunden sein.
Graugans-Ausschnitt
Ein Auschnitt vom Graugans-
portrait
siehe oben.
herausholen kann.
so scharf, dass das Bild
am Monitor der Kamera scharf erscheint. Nun sucht man sich einen kontrastreichen Punkt im Gefieder des Vogels
und drückt den Auslöser der Kamera halb durch. Die Kamera stellt nun nochmals auf das Motiv scharf. Und zwar meist
schärfer, als man es mit der Hand am Spektiv
schafft.
nicht exakt scharf zu stellen,
sondern ein wenig in die Ferne oder einen minimalen Tick in die Nähe zu fokussieren und dann den
Autofokus der Kamera den Feinabgleich zu machen. Die Ergebnisse sind oft unterschiedlich. Ich nehme
mal an, jede Kamera-Spektiv-Kombination hat da so Ihre perfekte Einstellung. Mit ganz viel Gefühl hat man diesen
Dreh nach einer Weile raus. Es empfiehlt sich dabei, die Kamera in der Makroeinstellung fokussieren zu lassen,
denn dort ist der Spielraum etwas grösser.
kommt.
Ausschnitt aus einer meiner
Neuntöteraufnahmen.
der Kamera zu erhöhen. Meist ist ISO400 nötig,
um auf die erforderlichen Verschlusszeiten
zu kommen. Leider hat dies bei den meisten Kompaktkameras
eine enorme Erhöhung des Rauschens zu Folge. Und bei den Kameras, bei denen das nicht der Fall ist,
werden meist durch komplizierte Algorithmen zur Rauschverminderung auch Details aus dem Bild entfernt.
die besten Erfahrungen gemacht habe. Diese
Kamera hat einen grösseren Bildsensor als die meisten anderen Kameras dieser Klasse, und das wiederum
verringert ein wenig das Rauschen.
also durchaus "bewegte" Motive fotografierbar, wenn
man hier auch schnell an die Grenzen des Digiscopig stösst.
Fischübergabe bei Eisvögeln
trotz Bewegung scharf,
dank ISO400
, die ich schon
kurz beim "Entrauschen" erwähnt habe. Grundsätzlich sollte alle Digiskopie-Aufnahmen
leicht nachgeschärft werden,
da sie im Original meist ein wenig "weich" erscheinen. Mit weich meine ich jetzt aber nicht "unscharf". Unscharfe
Bilder bekommen Sie auch mit guter Bildbearbeitung
nicht ansehnlich scharf.
zu schrieben.
keine
vernünftigen Aufnahmen möglich sind, so lügt er. Entweder, weil er selber auf dem Gebiet versagt hat, oder weil er es selber noch nie
probiert hat. Das gleiche gilt für den umgekehrten Fall. Auch mit einer DSLR sind scharfe Bilder möglich. Aber - unter anderen Umständen.
Ausrüstung
ist sehr "lichtschwach" trotzdem gelingen bei schlechtem Licht damit oft die besseren Aufnahmen. Gerade bei
bedecktem Himmel arbeitet der Fokus beim Digiscoping
meist genauer (wenn auch langsamer) und verfängt sich nicht in irgendwelchen Überstrahlungen
im Gefieder. Zudem haben wir beim Digiscoping-Equipment keinen Spiegel, der uns bei längeren Verschlusszeiten
das Bild verwackelt. Wir
drücken ab, und nichts rührt sich, während man bei einer DSLR dann schon die Spiegelvorauslösung
benutzen müsste, um verwacklungsfreie
Bilder zu erhalten. Meist ist man damit aber langsamer, so dass der Kopf des Motivs eventuell schon wieder aus der sehr geringen
Schärfeebene
heraus ist. Das Problem haben wir beim Digiscoping
nicht. Auch nicht, wenn wir ebenso lange benötigen würden.. Dnn Digiscoping
hat noch einen gravierenden Vorteil. Die Tiefenschärfe
ist grösser. Und zwar wesentlich. Und trotzdem wird aufgrund der höheren
Brennweiten der Hintergrund schön aufgelöst dargestellt. Die grössere Tiefenschärfe
begründet sich zu Teil darin, das wir mit
einem kleineren Chip arbeiten, und die meisten Spektive
eine Arbeitsblende
von 8-11 haben.
benutzen immer ein Stativ - geht ja auch nicht anders ;-)