, ohne dass dabei dann
extreme Vignettierungen im Bild auftreten würden. Dennoch war diese Digitalkamera
für mich von besonderem Interesse, da sie eine Vielzahl an einzigartigen
Funktionen hatte, die man bei den meisten anderen Kameras vergeblich sucht. Wenn die Kamera auch für das "normale" Digiscoping
(also Fotografie durch das Okular
des Spektivs
)
weniger geeignet ist, so eignet Sie sich dennoch hervorragend zur Fotografie durchs Spektiv
mit Hilfe des Kowa
Videoadapters, der es auch Langbrennweitigen
Digitalkameras
erlaubt, vignettierungsfrei in Verbindung mit einem Kowa-Spektiv abzubilden. Die Brennweiten auf welche man mit diesen Kombinationen kommt,
sind durchaus vergleichbar mit denen des "normalen" Digiscoping
, abhängig vom Kamerazoom.
TSN-VA2 und mit deutlichen Einschränkungen (vignettiert schneller) der Kowa
TSN-VA3 Adapter. Mit dem TSN-VA2 ist
die Casio also vollständig digiscopingtauglich.
oder anderweitige Action-Aufnahmen zu machen.
mit 8 bis 12 Megapixeln Auflösung.
Die Casio Exilim EX-F1 mit einem Brennweitenbereich von 36-432mm bietet neben den normalen Fotofunktionen, welche auch andere Digitalkameras
bieten, eine Reihe von High-Speed
Optionen. Mit Hilfe des Kowa
TSN-VA2 Videoadapters eignet sich die Kamera sogar zur Fotografie durch ein Kowa-Spektiv.
Spektiv
mit Hilfe des Kowa
TSN-VA2 Adapters angeschlossen hatte, machte ich mich zunächst auf, die Kamera
unter gänzlich normalen Digiskopie-Bedingungen zu testen. In anderen Worten also, genau das zu versuchen,
was ich mit meinen ganzen Coolpix Kameras
, aktuell der Coolpix 8400
, auch mache. Schön, dass zur Casio Exilim EX-F1 gleich passender Kabelauslöser
mitgeliefert wird, das spart Bastelarbeit
und man hat seine Ausrüstung
sofort Einsatzbereit, ohne gleich nach Ankunft der Kamera schon Foto-Zubehör
nachbestellen
zu müssen.
100 ein sehr geringes Bildrauschen aufweist, andererseits
aber auch auf einen Mangel an Bilddetails. Und tatsächlich weisen meine durch die Coolpix 5000
(mit nur 5 MP) gemachten Bilder mehr Details im
Gefieder der Vögel
auf. Bei der Casio erscheinen mir die Bilder so, als wenn sie schon bei ISO100 einer softwaremäßigen Rauschunterdrückung unterzogen worden
wären, vor allem, wenn man sich eintönige Flächen im Hintergrund anschaut.
Grünfink-Weibchen, fotografiert mit Casio Exilim EX-F1 und Kowa TSN-884
Spektiv
mit Kowa
TSN-VA2 Adapter bei ISO100. Die Farben sind authentisch, jedoch könnte die Detailauflösung deutlich besser sein. Sicherlich ist ein 10-fach Zoom Objektiv
auch
immer ein Kompromiss in Sachen Schärfe und Auflösung.
Zudem scheint die Casio das sogenannte Bildrauschen schon bei niedrigen ISO-Einstellungen
recht
stark zu unterdücken.
dennoch brauchbare bis gute Ergebnisse
zustande. Authentische Farben und eine ausgeglichene Belichtung
lassen die Bilder sehr natürlich wirken. Die Bildschärfe
ist, wenn der Autofkus sitzt, sehr gut. Die Gesamtbildqualität ist also
bei niedrigen Iso-Einstellungen
bis ISO
100 nicht überwältigend, aber doch noch als gut zu bezeichnen.
TSN-844 Spektiv
häufig daneben, vor allem in schlechteren Lichtsituationen fand der
Autofkus überhaupt keinen halt, und stellte somit gar nicht scharf. Schade eigentlich, denn ansonsten arbeitet der AF recht schnell für eine
Digitalkamera
, nur treffsicherer müsste er sein, zumindest in Verbindung mit einem Spektiv
. Dies muss man natürlich immer berücksichtigen. Alles was ich
hier mit der Kamera getestet habe, bezieht sich auf die Funktionen in Verbindung mit einem Spektiv
. Im Alleingang könnte die Kamera Weltklasse oin allen Punkten
sein, nur das habe ich nicht getestet, da es mich schlicht und einfach nicht interessiert ;-).
Feldsperling
, fotografiert mit Casio Exilim EX-F1 und Kowa TSN-884
Spektiv
mit Kowa
TSN-VA2 Adapter bei ISO100. Wenn der Autofkus sitzt, dann sind Aufnahmen in beeindruckender
Schärfe möglich.
Auch bei diesem Bild beeindruckte mich wieder die sehr natürliche Farbwiedergabe.
der Casio. Fotografiert man nicht gerade
ein Vogelportrait, so ist es kaum möglich, nur auf das Auge des Vogels
scharfzustellen, ja nicht einmal nur auf den Kopf, da das Messfeld in den meisten
Fällen auch noch Teile des sonstigen Körpers beinhaltet. Und hier sucht es sich natürlich den kontrastreichsten Part aus, welcher nicht
immer das Auge ist.
schnell und
unkompliziert verstellen. Meist gibt es 5 bis 12 verschiedene feste Positionen (von Kamera zu Kamera verschieden) , wo ich das Messfeld positioneren kann. Denn nur
in den wenigsten Fällen wird sich das Auge des Motivs auch genau in Bildmitte befinden. Die Casio geht hier leider einen anderen Weg. Nur recht umständlich und nicht schnell
genug kann man über die rechte Menueleiste das AF Messfeld
verschieben. Und zwar pixelweise und nicht auf vordefinierte Positionen. Naürlich sind hier
alle erdenklichen Positionen möglich, aber durch die pixelweise Verschiebung nur mit erheblich grösserem Zeitaufwand zu bewerkstelligen. Zeit habe ich in
der Vogelfotografie
aber nur äusserst selten.
also nicht 100% zufrieden. Die AF-Messfelder
sind zu gross und wahrscheinlich dadurch der AF zu unsicher. Das Messfeld ist
leider nur pixelweise zu verschieben.
. Speziell Kowa
hat das technische Zubehör, um auch eine solche Superzoom-Kamera mit Ihren
Spektiven
zu verbinden. Also testete ich die Casio Exilim EX-F1 zusammen mit einem Kowa TSN-884
Spektiv
. Als Adapter wurder der Kowa
TSN-VA2 verwendet, der anstelle
des Okulars
am Spektiv
verwendet wird. Dieser Adapter eignet sich für digitale Superzoom-Kompaktkameras und Video-Kameras. Die Casio arbeitet mit diesem
Adapter vignettierungsfrei.
an, da es ansonsten eher einem Lottogewinn gleichen würde, einen
Singvogel
im Flug zu erwischen. Bei den ersten Aufnahmen verwendete ich eine Empfindlichkeit von ISO
100, merkte aber schnell, dass hier die
Verschlussgeschwindigkeiten einfach nicht ausreichten, um die Bewegung der Vögel
auch nur annähernd scharf abzubilden. So etwas hatte ich
schon befürchtet.
Ein Feldsperling
im Anflug auf einen Ast, fotografiert mit Casio Exilim EX-F1 und Kowa TSN-884
Spektiv
mit Kowa
TSN-VA2 Adapter bei ISO400 und mit einer Verschlusszeit
von 1/12650s. Leider wirkt das kräftige ISO-Rauschen sehr
störend und muss zumindest im Hintergund nachträglich entfernt werden. Für Bilder in Web-Größe reicht die Qualität aber allemal.
fotografiert, welches ebenfalls noch einmal eine Menge Licht schluckt, wird die Problematik auf ausreichend
kurze Belichtungszeiten zu kommen noch größer. Der einzige Ausweg ist also die Erhöhung der Kameraempfindlichkeit. Und hier hatte ich Hoffnung, dass die
Casio mit Ihren "nur" 6MP auflösenden Sensor auch bei höheren Empfindlichkeiten noch eine sehr gute Bildqualität liefert.
Zwei kämpfende Feldsperlinge
fotografiert mit Casio Exilim EX-F1 und Kowa TSN-884
Spektiv
mit Kowa
TSN-VA2 Adapter bei ISO100.
Zwar eine beeindruckende Aufnahme, wenn Sie auf Webgröße verkleinert wurde, im Original jedoch stark verrauscht und sehr detailarm. Einerseits ist die Empfindlichkeit
von ISO400 für die meisten Actionsituationen ein Muss. Andererseits stört das starke Rauschen der Casio bei ISO400 doch sehr, insbesondere bei großen Ausdrucken.
betrifft.
Die Auflösung leidet bei ISO200 noch nicht ganz so stark, und die Brillianzunterschiede zu den ISO100 Bildern sind kaum wahrnehmbar. Aber wann hat man schon das
perfekte Licht ? Richtig, so gut wie nie...
nur bei Empfindlichkeiten erreicht werden können, bei denen die Bildqualität schon deutlich leidet. Zumindest
in Bezug auf die Digiskopie
.
Buntspecht
bei ISO400 mit einer 1/2000s fotografiert. Der erste Auschnitt zeigt das rauschen bei ISO400 im Hintergrund, oder besser gesagt, was die Rauschunterdrückung davon übrig lässt.
Ausschnitt zeigt die Details bei ISO400. Deutlich zu erkennen, dass die Details durch die Rauschunterdrückung weichgezeichnet wirken
anfliegt. Der Autofkus der Casio - und auch andere Kompaktkameras
, würde bei diesen Geschwindigkeiten
gar nicht greifen. Zudem drücken Sie bei der Casio ja eh erst ab, wenn die Action passiert ist. Beim Spatzenkamp wurde mit Hilfe der Casio
bspw. erst dann abgedrückt, als die Spatzen
sich schon wieder beruhigt hatten (nach knapp 1 Sekunde). Solche Kämpfe gehen dermaßen schnell, dass ein
Autfokus gar keine Chance hätte.
sitzt und nach potentieller Beute Ausschau hält). Sobald der Eisvogel
nun den Ast verlässt, um Beute zu machen, löst die Casio aus. Soweit
so gut, das problem ist nur, dass in Verbindung mit einem Spektiv
die Schärfentiefe
sehr gering ist. Sobald der Eisvogel
also einen cm nach hinten oder
nach vorne fliegt, als sein Abstand zur Chipebene ändert, erscheint er nicht mehr 100% scharf. Und auch hier gilt : Die Kamera schafft es nicht, bei solchen
Geschwindigkeiten mit dem AF Schritt zu halten. Aber das schaffen auch die DSLRs nicht mehr....
wohl nicht harmoniert (zumindest bei Verwendung der Standard-Okulare). Vignettierungen dürften damit auftreten. Ich habe die Casio zusammen mit einem
Kowa TSN-884
Spektiv
verwendet. Als Adapter diente mir der Kowa
TSN-VA2. Mit diesem Adapter ist die Kompination Casio Exilim EX-F1 + Kowa TSN-884
Spektiv
problemlos möglich, ohne das Vignettierungen entstehen. Soll die Casio mit anderen Spektiven
verwendet werden, erkundigen Sie sich bitte vorher bei den entsprechenden Spektivherstellern,
ob es entsprechende Adapter gibt.
mit Kowa Spektiven
(also zum Beispiel Portraits
von Singvögeln) ist die Casio Exilim F1 durchaus geeignet, obwohl man sagen muss, dass
andere Kameras in punkto Detailauflösung besser abschneiden. Die Farben der Casio-Bilder sind recht authentisch und das Bild bei niedrigen Empfindlichkeiten (bis maximal
ISO200) recht brilliant. Bei höheren ISO Einstellungen
leiden die Bilder ein wenig unter Detailarmut und fehlender Farbbrillianz. Der Autofokus arbeit durchs Spektiv
befriedigend. Wenn er sitzt, liefert die Casio sehr scharfe Bilder
.
die wohl mit kaum einer anderen digitalen Kompaktkamera möglich wären. Leider stört auch hier
die nicht zufriedenstellende Bildqualität bei Empfindlichkeiten höher als 400 ISO
.
durchaus zu gebrauchen. Ansonsten : Vielleicht ist der Nachfolger der EX-F1 in einigen Punkten ja besser geeignet :-)