unter Laborbedingungen getestet werden. Diese Tests haben mir bisher
eigentlich noch nie bei irgendeiner Entscheidung geholfen.
aber
auch in der DSLR Fotografie.
aufgenommen - Objektiv-Kamera Kombination oder Spektiv-Kamera-Kombination -
sagt mir dann meist mehr, als tausende von Testergebnissen im Netz oder
in "sogenannten" Foto-Fachzeitschriften.
und DSLR plus Teleobjektiv direkt zu vergleichen - denn die Unterschiede
sind enorm, die Anwendungsgebiete beider Arten der Natur- und hier insbesondere der Vogelfotografie
unterscheiden sich doch erheblich.
Kleiber
fotografiert mit DSLR und 560mm (umgerechnet auf Kleibild ca. 896mm)
Verwendet wurde Canon DSLR
+ 400mm Teleobjektiv + 1,4x Telekonverter + Stativ + Kabelfernauslöser + Tarnzelt + angefüttert
( mit 20-60x Okular
) und meine mittlerweile
schon "veraltete" Nikon Coolpix 5000
, so fängt meine Brennweite bei 1600mm an, drehe ich am Zoom des Spektivs
auf 30x
so bin ich 2400mm im Vergleich zu Kleinbild. Mit dieser Vergrösserung sind noch gestochen scharfe Aufnahmen
möglich. Ist der Vogel
noch weiter entfernt, so drehe ich auf 40-fache Vergrösserung am Okular
des Spektivs
und erreiche dann 3200mm Brennweite bei noch guter Bildqualität.
Sensor komme ich mit meinem 400mm Objektiv
auf 640mm, nehme ich
noch einen 1.4x Telekonverter zu Hilfe, dann komme ich auf 896mm Brennweite, und nehme ich mit
Qualitätseinbussen den 2x Telekonverter, so komme ich auf 1280mm.
geht es jetzt noch nicht einmal richtig los, und das bei atemberaubender Qualität !
komme
ich auf Digiscoping
Brennweiten. Durch die Verwendung des 2x Konverters habe ich aber schon mit
geringen Qualitätseinbussen zu rechnen. Bei der Spektivfotografie
bin ich hier gerade
im optimalsten Bereich, was die Bildqualität angeht. Der optimale Bereich geht hier nämlich bis 2400mm, das Optimum liegt wohl so bei 2000mm
entsprechend meiner Erfahrungen.
(im Film handelt es sich um ein Kowa
884) in etwa funktioniert, können
Sie in folgendem Video sehen :
die der DSLR Fotograf
anfüttert und wo er ein Tarnzelt benötigt, fotografiere
ich mit meiner Digiscoping-Ausrüstung im Vorbeigehen.
Kleiber
fotografiert mittels Digiscoping
unter Verwendung eines Swarovski-Spektivs
in Verbindung mit einer Nikon Coolpix 5000
bei einer resultierenden Brennweite von 2800mm - im Vorbeigehen, ohne Tarnung, bei bewölktem Himmel + Stativ + Kabelauslöser
schon übelegen - zumindest bei meiner alten Coolpix 5000
. Digiscoping-Aufnahmen
mit Kameras der neuesten Generation mit 6MP und mehr sind selbst bei einer eingestellten Empfindlichkeit
von ISO200-400 den Aufnahmen der DSLRs fast ebenbürtig. Und das bei mehr als der doppelten Brennweite.
Vorteil der Kompakten : Die Bilder kommen schon knackiger aus der Kamera und müssen nicht
so stark nachbearbeitet werden, wie die der DSLRs. Ausbelichtungen der Originale kommen
in bester Qualität rüber.
ist die Schärfentiefe
. Ich weiss nicht,
ob es ausschliesslich an den kleineren Chips der Kompaktkameras
liegt, aber die Motive erscheinen
meist von vorne bis hinten scharf, , ohne weiteres abblenden
an der Kamera. So weit kann
ich bei einer DSLR gar nicht abblenden
, wenn ich bspw. einen Zaunkönig
formatfüllend fotografiere.
Vorher greift schon die Beugungsunschärfe. Warum dies bei den Digiskopie-Aufnahmen
fast immer möglich
ist, selbst bei formatfüllenden Aufnahmen fast den ganzen Vogel
scharf abzubilden, ist mir ein Rätsel. Ich kenne
mich mit den Gesetzen der Optik nicht sonderlich aus, sehe es aber an den Ergebnissen.
sind die Hintergründe der Bilder meist viel weicher, aufgrund
der riesiegen Brennweiten. Das Bokeh der Aufnahen ist wundervoll, weich, ohne störende Blendenreflexe etc., von
sowas träumt man als DSLR Fotograf
und bekommt es nur in seltenen Fällen. Bei der Digiskopie
hat man es bei fast jedem Bild...
: Ich muss nicht zwingend auf das Auge
des Motivs fokussieren. Ich fokussiere irgendwo in den mittleren Bereich des Motivs, und meist ist
es von vorne bis hinten knackig scharf abgebildet. Auch wenn sich das Motiv kurzzeitig ein
wenig aus dem fokussierten Bereich bewegen sollte, so ist die Schärfe auf dem Motiv meist
immer noch ausreichend.
mit DSLR kaum möglich. Hier muss ich exakt auf das Auge fokussieren, damit
das Auge auch entsprechend scharf ist. Etwas weiter in Richtung zum Betrachter oder etwas weiter in den Hintergrund
beginnt schon der unscharfe Bereich. Der Fokus muss also zu 100% exakt sitzen.
Kohlmeise
fotografiert mittels Digiskopie
. Auf den Bauch fokussiert und trotzdem von
der Schnabelspitze bis zum Schwanzende scharf, der gar nicht so weit entfernte Hintergrund aufgrund der hohen Brennweite perfekt
aufgelöst.
in Verbindung mit Spektiven
ist meist recht langsam (dafür aber genau). Und Motive
verfolgen mit Spektiv
und Kamera ist kaum möglich. Zudem reichen die Verschlusszeiten
nur in den
seltensten Fällen aus, um Motive die in Bewegung sind, scharf abzubilden. Zudem ist
jeder kleinste Verwackler bei derartigen Brennweiten tödlich. Das Bild wird in den
allermeisten Fällen komplett unscharf wirken.
Quirlige, sich dauernd in Bewegung befinden Vögel
, sind mittels
Digiscoping
kaum zu erwischen. Hier ist die DSLR-Fotografie der eindeutige Gewinner. Der Autofokus ist schneller, und man kann dem
Vogel
, fotografiert man freihand, wesentlich schneller folgen. Bei höheren Brennweiten ist hier dann aber ein Bildstabilisator ein Muss.
zulassen. Da wird doch mit Sicherheit die DSLR
haushoch gewinnen ? - Falsch. Auch hier liegt man in den meisten Fällen mit der Digiskopie
weit vorne. Und zwar lässt sich dies auch ganz einfach begründen :
auf die Bildschärfe
auswirken. Bei Teleaufnahmen wird dies noch verstärkt.
Vögel
in Bewegung. So schnell komme ich nur mit DSLR hinterher, mit Hilfe eines
schnellen kontinuierlichen Autofokus. Auch ein Motiv, wo das Spektiv
in den allermeisten
Fällen versagt.
zu fotografieren mit 1 - 1/30 Sekunde Belichtungszeit
sind mittels Digiskopie
kein
Problem. Hier wackelt rein gar nichts, es sei denn der Vogel
. Bei der DSLR wirken sich aufgrund des
Spiegelschlages derartige Verschlusszeiten
oft verheerend auf die Bildschärfe
aus. Ich kann da
ein Lied von singen.
geschoben, mittlerweile bin ich der Meinung, das in den meisten Fällen der Spiegelschlag
schuld ist. Denn mittels Digiskopie
gelingen mir fast alle Aufnahmen mit dieser Verschlusszeit
.
Denn vor allem Vögel
bewegen sich nicht kontinuierlich. Sie bewegen sich fast immer ruckartig, und
zwischen diesen Bewegungen verharren Sie fast bewegungslos. Meist trifft man bei diesen Verschlusszeiten
die Phasen wo sie regungslos verharren.
fotografiert. Mit DSLR
und Digiskopie
. Über 80% der Digiskopie-Aufnahmen
waren gut, mittels DSLR keine einzige.
Schlechteste Bedingungen. Regenwetter im Winter macht den Tag zur Nacht. 1 Sekunde wurde diese Blaumsie belichtet, und das obwohl sie nicht ruhig sass. Vögel
(insebsondere Singvögel) haben die Eigenart, sich ruckartig zu bewegen, in den Zwischenphasen sitzen sie absolut still. Mit DSLR sind mir in dieser Situation keine Aufnahmen gelungen. Die Digiskopie
lieferte über 80% rattenscharfe Bilder.
benutzte, war das Ergebnis anders. Hier waren dann auch
einzelne DSLR Bilder scharf. Aber meist nicht auf dem Auge, da sich in der Zeit von der
Auslösung bis zur eigentlichen Aufnahme der Vogel
schon aus dem sehr geringen Schärfenbereich der
DSLR herausbewegt hatte. 100%ig auf dem Auge des Vogels
war keine Aufnahme scharf.
gesiegt, auch wenn dies die DSLR Fotografen immer nicht wahrhaben wollen (obwohl sie sich mit
der Digiskopie
meist noch nie ernsthaft auseinandergesetzt oder gar selbst über einen längeren
Zeitraum auf diese Weise fotografiert haben).
die Nase vorn. Und zwar aus folgenden Gründen. Aufnahmen in miserablem Licht
sind besser möglich (bevor ich nicht mit DSLR footgrafiert habe, wollte ich das auch nicht glauben). Ohne Tarnung
lassen sich auch scheue Vögel
aus grösserer Distanz fotografieren - bei Ihrem natürlichen Verhalten,
ohne dass sie auf den Fotografen in grösserer Entfernung reagieren. Die Vögel
lassen sich
von vorne bis hinten knackscharf ablichten, auch wenn sie nicht parallel zu Schärfeebene
sitzen, und trotzdem
bekommt man aufgrund der Brennweite leichter einen schönen homogenen Hintergund. Die Vögel
bewegen sich nicht
so leicht aus der Schärfenebene
, da diese grösser ist, die Bildqualität der Kompakten wird immer besser,
ich habe Digiskopie-Aufnahmen
von 6MP und 8MP Kameras der neuesten Generation bei ISO400 gesehen und
war überwältigt.
, wo man schnell
reagieren muss.
unterwegs war.
gehe ich raus, sehe, fotografiere, fertig...
. Leider besitze ich keine digitalen Kompaktkameras
der neueren Generationen,
mit diesen dürfte die Qualität der Digiskopie-Aufnahmen
aber nochmals gesteigert worden sein.