die Canon EOS 800D
auf den Markt gebracht, die erste Einsteiger-Spiegelreflexkamera von Canon
, welche
einen Dual Pixel Sensor
verbaut hat, und somit auch im LiveView einen sehr schnellen Phasen-AF bietet. Seit langem mal wieder
eine Einsteiger-DSLR aus dem Hause Canon
, welche auch für mich mich sehr interessant ist. Da die Kamera im LiveView direkt über den
Sensor fokussiert, sind im LiveView Fokusfehler wie Back- und Frontfokus so gut wie ausgeschlossen. Eine Feinjustierung
der einzelnen Objektive
sollte somit nicht mehr nötig sein.
längst überfällig.
Seit einem Monat bei mir im Einsatz, die Canon EOS 800D
mit dem neuen Kitobjektiv Canon EF-S 18-55mm f4.0-5.6 IS STM
.
ist mit einem 24,20 MP Dual-Pixel Sensor ausgestattet und liefert Bilder mit einer maximalen Größe von
6000x3000 Pixeln. Der Dual-Pixel-Sensor ermöglicht es auch im LiveView sehr schnell und vor allem präzise zu
fokussieren. Da das Licht bei dieser Fokusmethode keinen Umweg über den Spiegel zum AF-Sensor nehmen muss, treten keine Probleme
mit Front- oder Backfokus mehr auf. Zudem kann hiermit jetzt auch im Videobetrieb schnell und kontinuierlich
fokussiert werden.
hat im Normalbetrieb 45 AF Messfelder
, welche alle Kreuzsensoren sind. Kreuzsensoren arbeiten bei
lichtstarken Objektiven
deutlich schneller und genauer als normale AF Sensoren.
wurde auch bei der Canon EOS 800D
ein Tiefpassfilter vor dem eigentlichen Bildsensor verbaut, welcher Moire und Aliasing-Effekte verhindern soll.
Im Gegensatz zu Canon
verzichtet Nikon
bei mittlerweile allen neuen DSLR auf diesen Tiefpassfilter um ein Maximum
an Auflösung und Details in den Aufnahmen zu erhalten.
beträgt 1/4000s, die größeren Modelle von Canon
bieten dem
Fotografen im Vergleich dazu Verschlusszeiten
von 1/8000s. Für Langzeitbelichtungen bietet die 800D Verschlusszeiten
von bis zu
30s im Messbetrieb, im Bulb-Modus können durch dauerhaftes Drücken des Auslösers auch längere Verschlusszeiten
realisiert werden.
ist mit einem schwenk- und drehbaren Monitor mit einer Auflösung von
1.040.000 Bildpunkten ausgestattet, welcher ideal für Aufnahmen aus besonderen Perspektiven, beispielsweise aus
dem Bodenbereich oder Makroaufnahmen
, ist.
Weitergehende technische Daten zur Kamera gibt es auf der Website von Canon
.
hat mich insbesondere der Autofokus im LiveView interessiert. Denn anders als bei den meisten anderen
DSLRs arbeitet die Canon
nicht mit einem Kontrasterkennungs-Autofokus sondern mit einem Phasen Autofokus. Die Kamera fokussiert
hiermit genau so schnell, als wenn man den ganz normalen AF, wie auch bei der Fotografie durch den Sucher, verwenden würde.
Da der Phasen-AF im LiveView allerdings direkt über den Sensor arbeitet, kommen Fokusprobleme wie Front- oder Backfokus
nicht mehr vor. Eine Feinjustage der Objektive
ist also nicht mehr nötig.
Der LiveView-AF arbeitet durch den DualPixel Sensor
zügig und ist extrem treffsicher
meinen 7-jährigen Sohn
Milan
hinter die Kamera gelassen habe - mit großem Erfolg.
Sogar für Makroaufnahmen
konnte ich den LiveView AF verwenden. Auf manuelles Scharfstellen
konnte ich - wie auch bei diesem Bild - fast immer verzichten. Eine enorme Arbeitserleichterung.
, wo ich ansonsten manuell über den LiveView fokussiert hätte, konnte ich an der Canon EOS 800D
den AF im LiveView verwenden. Denn im Gegensatz zum Kontrasterkennungs-Autofokus im LiveView bei herkömmlichen DSLRS
kommt der AF der Canon EOS 800D
auch mit wenig Licht und schlechten Kontrasten wunderbar zurecht. Der Fokus saß in den
meisten Fällen exakt dort, wo ich ihn auch haben wollte. Noch nie konnte ich in so kurzer Zeit so viele Makroaufnahmen
erstellen, wie jetzt.
hier leistet, sicherlich auch dank des neuen DIGIC Prozessors.
bietet dem Fotografen 45 AF-Kreuzsensoren. Ein großer Fortschritt zum Vorgänger, der 760D, welcher
mit nur 19 AF Sensoren arbeitet. Aber wie treffsicher ist das neue AF-Modul der Canon EOS 800D
in der Praxis?
Diesen Eisvogel
habe ich bei Blende
2,8 mit dem mittleren AF-Messfeld
im Sucherbetrieb fokussiert.
mit Offenblende
(an meinem 400mm ist dies f2,8) geschossen.
Hier würde jede
Fehlfokussierung sofort sichtbar werden. Ausnahmslos alle meiner Testaufnahmen an diesem Tag saßen zu 100%. Es waren keine Ausreißer
dazwischen. Das AF-Modul der Canon EOS 800D
scheint eine deutliche Verbesserung zur 760D zu sein, bei der es zumindest hin
und wieder einmal zu einem Ausreißer kam. Auch mit meinen anderen Objektiven
, sowie bspw. dem 180er Makro
und dem Kitobjektiv
Canon EF-S 18-55mm f4.0-5.6 IS STM
, arbeitet die Kamera einwandfrei.
aber herausragend, schnell und präzise.
ist für mich die Bildqualität. Und hier nicht nur
die Auflösung, nein, besonders auf die Farbwiedergabe kommt es mir an. Da nützen mir auch keine Testcharts
mit Farbkreisen etwas. Ich muss das Gerät in den Händen halten und praktisch damit fotografieren, um einen
Eindruck von der Bildqualität zu bekommen.
Die tatsächliche Auflösung der Canon EOS 800D
ist beeindruckend. Dieses Bild wurde mit dem 400er 2,8 + 1,4 Telekonverter fotografiert. Jedes feine Gefiederdetail ist zu erkennen.
Auch der Autofokus hat sauber auf das Auge fokussiert.
eine sehr gute Auflösung. Die Bilder sind scharf und detailreich. Was die tatsächliche
Auflösung anbelangt, konnte ich zu den 18MP Kameras aber keinen riesigen Unterschied feststellen. Hier müsste dann mit Messcharts getestet werden, da ich aber eher
der "Praktiker" bin, belasse ich es beim praktischen Fotografieren. Der Grünfink
wurde freihand mit der Canon EOS 800D
einem Canon
1,4x Extender und
dem Canon
EF 400mm f2,8 L IS USM I fotografiert. Die Auflösung ist überzeugend und das Bild wirkt auch in der 1:1 Ansicht
scharf und durchzeichnet. Wenn man die Bilder im RAW
Format fotografiert und dann im RAW
Konverter - ich verwende Adobe Lightroom CC - entwickelt.
von Nikon
(speziell die Nikon D5500
) ist allerdings bei Verwendung des gleichen Objektivs
ein kleiner Auflösungsvorteil
für die Nikon D5500
zu verzeichnen.
Wie von Canon
gewohnt sind die kamerainternen JPEGs detailarm, zu grob geschärft und
standardmäßig zu stark entrauscht.
ist gut zu erkennen, wie wichtig es ist, seine Bilder im RAW
Format zu fotografieren. Dies gilt insbesondere für Canon
,
denn die JPEGs direkt aus der Kamera sind mit einem viel zu großen Radius geschärft und besonders bei höheren ISO
Werten
mit einem viel zu großen Detailverlust entrauscht. Besonders in den unteren Bereichen in den 100% Crops ist der Unterschied sehr deutlich
zu erkennen. Das JPEG aus der Kamera sieht schon bei ISO
800 wie plattgebügelt aus.
. Besonders die Rot/Gelbtöne werden manchmal sehr
eigenartig wiedergegeben. Ich habe es nicht geschafft, Bilder von unserem Hund
zu fotografieren, wo ich sage, ja, die Farbe passt, so
sieht er tatsächlich aus. Mit der Nikon D5500
ist dies kein Problem. Ich kann nur empfehlen, die Canon EOS 800D
selbst auszuprobieren,
vielleicht im Laden, ein paar Bilder zu machen und sich diese dann zuhause am PC anzuschauen. Meinen Geschmack trifft die
Kamera in Sachen Farbwiedergabe jedoch nicht. Und auch nachträglich in Lightroom bekomme ich die Farben nicht so hin, wie
ich sie gerne hätte.
liegt sehr gut in meiner Hand. Die Menüführung ist, wie bei allen Canon DSLRs
, gut durchdacht. Für Anfänger bietet die Kamera
ein standardmäßig eingestelltes Spezialmenü zu aktivieren, wo wirklich alles haarklein erklärt wird. Eine tolle Sache, die ich selber
natürlich nicht benötige. Auf der Kameraschulter befindet sich ein Extrabutton für die ISO-Einstellung, welcher durch einen kleinen
Pin sogar fühlbar ist. Eine tolle Sache. Schneller konnte ich den Button selbst im dunklen Tarnzelt noch nie finden.
mache ich häufig
Gebrauch davon, wenn ich Pilze
zusätzlich zum Umgebungslicht noch etwas seitlich oder unten aufhellen möchte.
Nikon
bietet bei seiner gehobenen Einsteigerklasse leider keine drahtlose Blitzsteuerung.
eine hervorragende Kamera. Sie liefert detailreiche und gestochen scharfe Bilder
, der Autofokus arbeitet
sehr schnell und präzise an all meinen Objektiven
. Die Verwendung des LiveViews ist ein Traum, da mit dem DualPixel Sensor
jetzt
genau so schnell und sicher fokussiert werden kann wie im Sucherbetrieb. Der Autofokus ist hier sogar noch treffsicherer. Das Bedienkonzept
ist sehr gut durchdacht, alle Einstellungen sind im Handumdrehen erledigt.
von 1/4000s und der sehr kleine
optische Sucher. Wer auf einen größeren Sucher und schnellere Verschlusszeiten
nicht verzichten kann, sollte sich nach der Canon
EOS 80D umschauen, welche derzeit mit
979,00 €
kurioserweise nur geringfügig teurer ist als die Canon EOS 800D
. Dabei handelt es sich bei der Canon
EOS 80D sogar um eine Kamera der gehobenen
Mittelklasse. Die Vorteile der Canon EOS 800D
liegen allerdings beim neueren, schnelleren Prozessor, welcher besonders im LiveView
zu schnelleren Fokusvorgängen besonders im ServoAF führt. Hier muss jeder selbst entscheiden, wo er seine Prioritäten setzt.
ist derzeit jedenfalls für
795,00 €
im Handel erhältlich. Man erhält mit ihr neueste Sensortechnologie und einen sehr schnellen Prozessor, was mir für meine Zwecke
wichtiger erschien als ein größerer Sucher und andere Funktionen der 80D.
gibt es übrigens auch mit einem neuen Kit-Objektiv, dem Canon EF-S 18-55mm f4.0-5.6 IS STM
, über welches
ich auch schon berichtet habe. Das Kitobjektiv hat eine sehr gute Abbildungsleistung. Wer sich die 800D besorgen möchte, der sollte sich auf jeden Fall für die Kitversion entscheiden.