, welche viel auf Reisen sind, dürfte diese Kombination ideal sein, denn genau hier kommt es oft auf jedes Gramm an. Auch vom Preis her ist die A7C R merklich günstiger als die A7R IV, verzichtet dafür aber
auf einen hochauflösenden Sucher und Monitor. Bevor wir aber weiter ins Detail gehen, kommen wir zunächst einmal zu den technischen Daten der Sony Alpha A7C R, welche auch auf der Sony Website zur A7C R
eingesehen werden können.
bis zu 7 Blendenstufen ausgleichen können soll.
sowie deren Augen) und Fahrzeuge zu erkennen. Die manuelle Messfeldauswahl bietet 693 AF Messfelder
im Foto und im Videomodus. Der AF arbeitet in einem Umgebungslicht von -4 bis 20 EV.
von 1/8.000 bis 30 s mit elektronischem Verschluss. Für Verschlusszeiten
von mehr als 30 Sekunden muss der Bulb-Modus verwendet werden.
kann zwischen ISO
100–32000 eingestellt werden, im erweiterten Modus von ISO
50 bis 102400.
sollte man allerdings im AF-Menü explizit auch "Vogelerkennung" auswählen und nicht "Tier/Vogel". Dies lässt die Kamera noch schneller das gewünschte Motiv erkennen.
Unterschiede zu geben. Mit einem Sigma 150-600
DG DN Sports kam es hin und wieder zu Fehlfokussierungen, zudem dauerte der Fokussiervorgang etwas länger. Bei nativen Festbrennweiten, wie dem 600er f4.0, hatte ich nahezu keinen Ausschuss. Diese Unterschiede sind mir auch schon bei der Verwendung der Sony A6700
aufgefallen.
Diese Kohlmeise
bewegte ihren Kopf unentwegt in alle Richtungen. Der AF klebte förmlich am Auge. Von 20 Bildern ist keines unscharf geworden. Hier wurde eine lichtstarke Canon-Festbrennweite (EF 400mm f2.8 L IS USM I + EF 1,4x TC) an die Sony adaptiert
gab es keinerlei Probleme. Selbst mit dem mittlerweile doch recht alten EF 400mm f2,8 und dem 1,4x
Extender fokussierte die Sony problemlos.
. Einen direkten Vergleich habe ich zwar nicht vorgenommen, aber subjektiv ist der AF der Sony treffsicherer. Zwar scheint mir die Vogelaugenerkennung bei der R5
noch etwas schneller als die der A7CR zu sein, die Rate an fehlfokussierten Bildern ist aber bei der R5
merklich höher. Ich denke,
dass der Hybrid AF der Sony hier seine Stärken ausspielt. Während Canon
nur mit dem Phasendetektions-AF arbeitet, so verwendet Sony zusätzlich zu diesem auch noch eine Kontrasterkennung, mit welcher dann der Fokusvorgang nochmals gezielt auf das das Auge bzw. die Iris nachgebessert wird - sozusagen bis der Kontrast in diesem Bereich am höchsten ist. Der Unterschied ist deutlich zu merken. Bei der A7CR ist im Bild auch wirklich das scharf, was auch scharf sein sollte....
Die Sony A7CR liefert herrliche Farben und eine enorme Detailfülle bei niedrigen ISO-Empfindlichkeiten, wie hier bei dieser Heckenbraunelle
.
1600 allerdings lässt die Bildqualität für mein Empfinden schon leicht nach. Zwar hält sich das Rauschen noch in Grenzen, aber generell wirken die Bilder auf mich dann nicht mehr so lebendig. Nein, sie sind nicht schlecht, das will ich damit nicht sagen, aber die Aufnahmen der A7R IV gefallen mir in höheren ISO-Bereichen etwas besser. Ähnliches ist mir schon bei der A6700
im Vergleich zur A6400 aufgefallen.
bzw. Fokus Stacking
mit der Sony A7CR
und der A6700
wurde auch bei der A7CR eine Fokus-Bracketing
Funktion implementiert. Während die meisten anderen Kamerahersteller eine solche Funktion schon seit Jahren in ihren Kameras verbauen, ist dies bei Sony erst seit Kurzem der Fall. Jetzt dürfte Sony also auch wieder für Makrofotografen interessant sein, denn gerade in der Makrofotografie
werden häufig mit Hilfe von Fokusreihen sogenannte Fokusstacks
erstellt, Bilder mit erweiterter Schärfentiefe
.
Um Insekten von vorne bis hinten scharf ablichten zu können, empfiehlt es sich Fokusreihen aufzunehmen und diese dann später
mittels Software - in diesem Fall mit Helicon Focus
- zu einem Bild mit erweiterter Schärfentiefe
zu verrechnen. Mit der Sony A7CR funktioniert dies problemlos...
Funktion ist Sony sehr gut gelungen. Während der Aufnahmen kann der Fotograf
live am Monitor mitverfolgen, an welcher Position der Fokus sich gerade befindet. Auch kann die Fokusreihe während der Aufnahmen jederzeit abgebrochen werden. Stellt man also fest, dass die Kamera den gewünschten Fokusbereich komplett
durchfahren hat, bricht man die Fokusreihe ab, und spart so eventuell für den späteren Stack
überflüssige Bilder. Nicht jeder Hersteller hat diese Funktion so gut umgesetzt. Bei Nikon
beispielsweise gibt es während der Aufnahmen kein Livebild. Die voreingestellte Bildanzahl, welche vom Fotografen nur grob eingeschätzt werden kann, wird hier komplett durchfahren. In diesem Fall kommt es also nicht selten vor, dass man deutlich mehr oder zu wenig Bilder aufgenommen hat.
, sie wiegt nur ca. 515 g anstatt 723g und die Maße des Bodys liegen bei 124,0 x 71,1 x 63,4mm anstatt 131,3 x 96,9 x 82,4mm, dennoch liegt sie bei mir gut in der Hand. Ich habe allerdings recht kleine Hände, dass muss an dieser Stelle erwähnt werden. An Bedienelementen hat die A7CR alles was ich benötige, zwei Einstellräder, frei belegbare Buttons; nur ein Joystick fehlt mir. Den hätte man mit Sicherheit noch irgendwo unterbringen können.
heran. Noch immer finden sich in den Menüs eigenartige Übersetzungen oder Abkürzungen der Bezeichnungen - da kann man nur mit den Ohren schlackern. Mal schnell etwas im Menü umstellen während einer Fotografie Session kann schnell in einem Desaster enden. Gerade in der Naturfotografie, wo es schnell gehen muss. Zwar wurde viel verbessert, aber es besteht immer noch sehr viel Luft nach oben. Mein erster Fokusstack
mit der Kamera hat mich schier zur Verzweiflung gebracht. Die Funktion ist nämlich dort zu finden, wo auch Serienbildaufnahme und Einzelbildaufnahme zu finden ist. Langjährige Sony-User würden dort vielleicht suchen, ich als Canon und Nikon
User nicht.
1600 macht sich die hohe Auflösung dann leider schon leicht negativ bemerkbar. Der KI-gestützte Autofokus und die Motiverkennungen arbeiten extrem gut und lassen nahezu keine Wünsche offen. Die Kamera bietet viele Funktion, darunter auch das Fokus-Bracketing
. Die Bedienung über das Menü ist , vor allem wenn man neben Sony auch andere Hersteller verwendet, gewöhnungsbedürftig - aber merklich verbessert zu den Vorgängern. Der größte Kritikpunkt geht an den Monitor, welcher in hellem Umgebungslicht außen kaum verwendbar ist. Hier hilft auch nicht, dass er dreh- und schwenkbar ist. Auch der Sucher enttäuscht etwas.
ist sie merklich günstiger als die Sony A7R, die ansonsten ähnliche Spezifikationen hat. Für Naturfotografen, die viel draußen in hellem Umgebungslicht unterwegs sind, dürfte aufgrund des deutlich besseren Monitors aber eher die A7R V
die Kamera der Wahl sein, wenn es auf maximale Auflösung ankommt.