gibt es von vielen Herstellern, und fast alle Makroobjektive
haben eine sehr gute Abbildungsleistung und bilden
messerscharf ab. Umso schwerer fällt dann, wenn es um den Kauf eines Makroobjektivs
geht, die Entscheidung aus, welches es denn
letztendlich werden soll. Soll ein kleines Motiv möglichst scharf vor dem Hintergrund freigestellt werden, so bieten
sich insbesondere Makroobjektive
mit langen Brennweiten an. Lange Brennweiten bilden einen engeren Bildwinkel ab, dadurch
wirkt der Hintergrund deutlich unschärfer als bei kurzbrennweitigen Objektiven
, wo ein viel größerer Teil des
Hintergrundes mit in das Bild einbezogen wird. Zudem vereinfachen größere Brennweiten die Fotografie von
kleinen Tieren, wie Libellen
oder Eidechsen enorm, da man mit dem Objektiv
nicht so nahe an das Motiv
muss und die Tiere somit nicht verschreckt. Ein Nachteil daran ist allerdings, dass man vor dem Objektiv
etwas mehr
freien Platz benötigt. Sind Gräser oder andere Dinge zwischen Motiv und Objektiv
müssten diese zunächst entfernt
werden, um freien Blick auf das Motiv zu haben.
etwas näher vorstellen, mit welchem
viele meiner Makroaufnahmen
dieser Seite entstanden sind.
. Weitere technische Details findet ihr
auf der Website von Tamron
.
an.
also nicht an den meisten Einsteigerkameras wie beispielsweise der Nikon D3200
, D3300 und D3400
sowie an den etwas
besseren Einsteigerkameras wie der Nikon D5200
, D5300
bis D5600. Hier ist man bei Benutzung des Tamrons
leider auf den manuellen Fokus angewiesen.
Dieses Bild des Schwarzkolbigen Dickkopffalters
ist mit der Nikon D7000
und dem 180er Tamron Makro
enstanden. Verwendet wurde ein Stativ und
es wurde manuell fokussiert.
Kameras mit Stangen-AF arbeitet der Autofokus nur sehr langsam, ist aber zumindest relativ treffsicher. Da
dieses Objektiv
von den meisten Besitzern aber wohl hauptsächlich nur für die Makrofotografie
verwendet wird und
hier hauptsächlich manuell fokussiert wird, sollte dem Autofokus deshalb auch keine zu hohe Bedeutung zugemessen werden.
liefert, ist sehr gut. Zwar kann das Objektiv
nach meinen Erfahrungen nicht ganz mit dem
Canon
180mm L USM Makro
mithalten, dafür kostet das Canon
aber auch fast das Doppelte. Selbst kleinste Details, wie das Facettenauge des
Dickkopffalters
, werden hervorragend aufgelöst wiedergegeben.
Deutlich ist auf diesem Bild erkennbar, welch hohe Auflösung das Tamron SP 180mm f3,5 Di LD IF
Macro
zu liefern in der Lage ist. Die Facettenaugen sind deutlich und scharf erkennbar.
mit dem Tamron ist mir aufgrund der verschiedenen Systeme (Canon und Nikon
) und durch die
Auflösungsunterschiede der verwendeten Kameras leider nicht möglich, doch groß scheinen die Unterschiede nicht zu sein.
Die Farbwiedergabe des 180er Tamron Makros
ist durchweg etwas wärmer als die aller meiner anderen Makroobjektive
. Auch auf diesem
Bild erkennt man einen bräunlichen Farbstich.
Werden die Aufnahmen im Rohdatenformat fotografiert, so kann der warme Farbton - wie bei dieser Aufnahme - nachträglich problemlos im RAW-Konverter
entfernt werden.
herausragend und es lassen sich wunderbare Makroaufnahmen
mit diesem Objektiv
bewerkstelligen.
ist das Tamron mit unter einem Kilogramm recht leicht, was die meisten Makrofotografen
begrüßen dürften. Das geringe Gewicht ist dem Kunststoffgehäuse zu verdanken, welches sich leider nicht ganz so hochwertig
anfühlt, wie die der Konkurrenten.
verwendet, durch welchem man auch ohne das Fokusrad auf den Millimeter genau fokussieren kann.
ist ein sehr gutes Makroobjektiv
und liefert wie fast alle seine Konkurrenten
hervorragende Bildergebnisse, insbesondere was die Auflösung anbelangt. Die Farbwiedergabe ist nicht ganz neutral
und leicht zum Warmen hin verschoben, was aber leicht
nachträglich in der Bildentwicklung korrigiert werden kann. Ein kleines Manko ist der sehr langsame Autofokus, der beim Modell mit
Nikon
Anschluss nur an den höherwertigen Nikon-Kameras mit Stangen-AF-Unterstützung funktioniert. Da der Autofokus
bei Makroaufnahmen
jedoch in der Regel nur selten verwendet wird, dürfte es die meisten Fotografen nicht stören. Insgesamt ist das 180er Tamron sehr empfehlenswert
und mit einem Preis von derzeit 716,90 €
zudem verhältnismäßig günstig.
AF Nikkor Micro 200mm f4.0 D IF-ED umschauen. Es ist mit 1459,00 €
allerdings auch doppelt so teuer.
Für Canon
Fotografen empfiehlt es sich zudem, auch einmal einen Blick auf das Canon EF 180mm L USM
zu werfen. Dieses liefert
schon bei Offenblende
messerscharfe Aufnahmen, auch an hochauflösenden Sensoren.