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Familie :
Ammern (Emberizidae ) Typische Merkmale : Typisch für die Goldammer ist die leuchtende Gelbfärbung des Männches. Dabei kann die Intensität der Gelbfärbung bei den Männchen sehr unterschiedlich ausfallen. Die Weibchen der Goldammer hingegen sind etwas unscheinbarer gefärbt, insbesonders am Kopf fehlt ihnen die starke Gelbfärbung, dafür sind sie dort aber dunkel gemustert. Der Schnabel der Goldammern ist recht kurz und klein, und die typische Form des Ammernschnabels ist deutlich zu erkennen. Die Goldammer ist etwas grösser als der Haussperling und misst von Kopf bis Schwanz ca. 16-17cm.Verhalten : Goldammern lieben dichte Dornenbüsche und Hecken, halten sich aber zur Nahrungssuche auch gerne auf dem Boden auf. Die Goldammer ist eine der wenigen Vögel , die auch noch mitten im Hochsommer in der Mittagshitze ihren Gesang erklingen lassen.Der Gesang der Goldammer ist unverwechselbar und hört sich an wie ein : wie wie wie hab ich dich lieeeeeeb. Im Winter kann man Goldammern häufig in kleinen Trupps, manchmal auch in kleinen Schwärmen antreffen. Nahrung : Die Nahrung der Goldammer besteht aus Insekten, Spinnen , Getreide, Samen aber auch grüne Pflanzenteile.Der typische Ammernschnabel hilft der Goldammer beim schälen von Getreide und Samen. Siehe auch oben in einem der Fotos. |
Fortpflanzung :
Die Goldammer brütet von April bis Juli, meist werden zwei Bruten grossgezogen. Das Nest ist meist recht niedrig in Büschen oder in kleinen Bäumen angelegt.Vorkommen : Der Lebensraum der Goldammer erstreckt sich von Wiesen mit Gehölzen, Wegrändern mit dichten Büschen und Waldrändern. Wichtig sind für ihr Vorkommen sind dichte Büsche und abwechslungsreiche Landschaft .Die Goldammer ist im Gebirge noch bis 1000m anzutreffen, teilweise auch darüber. Bemerkungen : Die Goldammer ist einer der wenigen Vögel , die im Hochsommer in der Mittagshitze noch singen.
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