Praxistest - Nikon D7000 in der Naturfotografie

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Praxistest - Nikon D7000 in der Naturfotografie
Die Nikon D7000 kam am 15. September 2010 auf den Markt. Obwohl die Kamera preislich und und auch von den Motivprogrammen eigentlich in die Reihe der Mittelklassekameras einzuordnen wäre, so könnte man anhand des Leistungs- und Funktionsumfanges eher an eine Semiprofessionelle Kamera denken. Mit 16 MP löst die Nikon D7000 sehr hoch auf, und dies bei dem derzeitigen Stand der Technik erstaunlich geringem Bildrauschen. Besonders in den niedrigen ISO-Bereichen ist sie der Canon EOS 7DMehr Infos deutlich überlegen. Hier störte mich bei der Canon 7DMehr Infos besonders das schon bei niedrigen Empfindlichkeiten recht starke Luminanzrauschen.
Die Nikon D7000 brilliert in dieser Disziplin. Ein blauer Himmel, mit ISOMehr Infos 100 oder 200 fotografiert, ist einheitlich blau ohne störendes "Gegrissel", welches besonders bei der der 7DMehr Infos beim nachträglichen Nachschärfen sehr unangehnehm auffällt.
Mit 39 AF MessfeldernMehr Infos (die man zu verschiedenen Gruppen zusammenschließen kann), davon 9 Kreuzsensoren, einer Serienbildgeschwindigkeit von 6 Bildern pro Sekunde, einem klasse Videomodus mit kontinuierlichem AF, sowie SpiegelvorauslösungMehr Infos und der Möglichkeit, den eingebauten Blitz als Steuerblitz für externe Blitzgeräte zu verwenden, 100% Bildabdeckenden Sucher, 3D-AF-Tracking macht die Nikon D7000 aber auch in vielen anderen Bereichen eine sehr gute Figur.
Auf all diese Features komme ich gleich noch im Detail zurück, aber lassen Sie mich schon jetzt einmal feststellen, dass die Nikon D7000 gute Kamera - wenn das Licht stimmt, dazu später. Bis auf die für mich etwas unhandliche Form und einige Nachteile im LiveView im Vergleich mit anderen Kameras dieser Klasse (auch dazu gleich mehr) lässt die Kamera fast keine Wünsche mehr offen.
Bevor ich mich allerdings an meiner Nikon D7000 erfreuen konnte, musste die Kamera zum Nikon Service, da sie einen deutlichen Backfokus mit allen meinen ObjektivenMehr Infos aufwies. Bei den ObjektivenMehr Infos musste ich mit der AF-Feinjustierung auf Werte um -10 korrigieren, bei einigen ObjektivenMehr Infos allerdings reichte die mögliche Spanne bis -20 nicht einmal aus. Nach 10 Tagen war die Kamera dann aus dem Service zurück, und die Kamera fokussierte mit allen ObjektivenMehr Infos einwandfrei - im Tageslicht zumindest, denn im Kunstlicht und beim Fokussieren mit dem AF-Illuminator sollten noch Probleme auftauchen, dazu auch später mehr.


Der Autofokus der Nikon D7000 

Gleich vorweg, meine Nikon D7000 war jetzt schon 2 mal beim Service. Anfangs hatte die Kamera deutlichen Backfokus. Heisst, nicht das anvisierte Motiv wurde vom AF scharfgestellt, sondern die SchärfeebeneMehr Infos lag deutlich weiter im Telebereich. Dieser Backfokus wurde problemlos vom Service entfernt.
Kurze Zeit später fiel mir bei Innenaufnahmen in schlechtem Licht ein Frontfokus auf. Und zwar war er immer dann sehr deutlich (und kaum korrigierbar), wenn das rote AF-Hilflslicht meines externen Blitzes aktiviert war. Hier zeigte die Kamera dann an allen meinen ObjektivenMehr Infos einen deutlichen Frontfokus. Wenn man den AF-Illuminator (so nennt sich das rote Hilfslicht) ausschaltete, stimmte der Fokus wieder einigermassen. Eh man so etwas herausgefunden hat, vergehen Wochen ;-), an so etwas "Verrücktes" denkt ja kein normaler Mensch.
Zudem schien die Kamera in Kunstlicht anders zu fokussieren als im Tageslicht. Also schickte ich die Kamera wieder zum Service. Diesmal konnte allerdings kein Fehler festgestellt werden. Weder am Blitz, noch an der Kamera. Der Autofokus arbeitet jetzt je nach Licht anders. Mal produziert er Aufnahmen mit Backfokus mal mit Frontfokus. Schon kleinere Abweichungen des Lichtes können anscheined den Fokus verändern. Es kann sehr ärglich sein, wenn den ganzen Tag wunderbar fotografieren konnte, und dann abends bspw. auf einem Event den externen Blitz SB800 verwendet, und dann wirklich alle Bilder für die Tonne sind und einen deutlichen Frontfokus aufweisen. Der AF meiner Nikon D7000 bringt mich mittlerweile zur Verzweiflung. In gutem Licht arbeitet er einwandfrei, sobald das Licht etwas schlechter wird fokussiert er völlig daneben. Es bringt nicht wirklich Spaß, derartige Fokusprobleme hatte ich bisher mit keiner meiner Kameras. Übrigens, der Service war so freundlich, mir neben der Kamera auch noch eine Fotokopie der AF Einstellungen aus der Bedienungsanleitung mit beizulegen :-). Ich kann die D7000 also anscheinend einfach nur nicht bedienen. Das hat bei mir fast dass Fass zum überlaufen gebracht.
Ich habe ja nun deutlich mehr Kameras von CanonMehr Infos als von NikonMehr Infos in Händen gehabt. CanonMehr Infos baut in meinen Augen sehr schnelle AF Module. Bei NikonMehr Infos, so kommt es mir vor, ist der AF bei vielen Kameras gleicher Preisklasse etwas langsamer. Dafür aber, und das muss man NikonMehr Infos lassen, unglaublich treffsicher. Sei es nun mit der D2XsMehr Infos oder der Nikon D200Mehr Infos. Da meine Nikon D7000 den Service mit fehlerfreien AF verlassen hat, und sozusagen ein defekt auszuschliessen ist, reiht sich die Nikon D7000 leider nicht ein. Die Canon EOS 7DMehr Infos hat im Vergleich einen deutlich treffsichereren Autofokus. Unabhängig davon ob nun Kunstlicht oder natürliches Licht vorliegt.

Bei meinen bisherigen NikonsMehr Infos gab es bisher noch kein 3D-AF-Tracking. Dies hat sich jetzt mit der Nikon D7000 geändert. Die D7000 bietet im A-AF (automatischer AF, entscheidet automatisch ob kontinuierlicher oder Single-AF)oder im C-AF (kontinuierlicher AF) die Möglichkeit 3D-AF-Tracking zu verwenden. Man fokussiert zunächst mit dem AF-Feld seiner Wahl auf das gewünschte Motiv. Bewegt sich das Motiv aus dem aktuellen AF-Feld wird es aufgrund von Farb- und Entfernungsinformationen mit den anderen AF-Feldern verfolgt. Auch wenn es kurzzeitig den Bereich der AF-Felder vollständig verlässt. In der Praxis funktionierte dies auch ganz ordentlich, sieht man mal von den generellen Fokusproblemen meiner D7000 ab, die natürlich auch dort auftreten. Bei der Fotografie von fliegenden MöwenZur Bildergalerie hat das 3D-AF-Tracking wunderbar funktioniert und lieferte eine recht gute Trefferquote, aber nicht vergleichbar mit der exzellenten Leistung der Canon EOS 7DMehr Infos bei Flugaufnahmen. Und dass obwohl diese kein derartiges 3D-AF-Tracking besitzt. Auch mit dynamischer Messfekdausweitung kam ich leider nicht an die Trefferquote der Canon EOS 7DMehr Infos heran. Nun ist bei Flugaufnahmen im nachhinein schwer feststellbar, ob die Kamera einfach nicht schnell genug mitfokussieren konnte, oder ob wieder ein Back- oder Frontfokusproblem die Ursache war. Da die Kamera wie gesagt getestet wurde, muss ich wohl annehmen, dass die 7DMehr Infos Flugaufnahmen einfach besser bewältigt.
Wenn bei mir nicht diese Fokusprobleme in verschiedenen Lichtsituationen auftreten würden, und die Kamera immer so treffsicher wäre, wie in natürlichem Licht, dann würde ich den AF als sehr gut bezeichnen. Da der AF - zumindest bei mir - aber je nach Lichtart anders reagiert, bin ich mit dem AF insgesamt überhaupt nicht zufrieden.


Die Livebild-Aufnahme und der Kontrast-AF

Nachdem ich erstmals durch die Canon EOS 7DMehr Infos mit dem "LiveView-Virus" infiziert wurde, insbesondere was MakroaufnahmenMehr Infos angeht, war ich natürlich sehr gespannt, was die NikonMehr Infos hier zu bieten hat. Insbesondere die Genauigkeit des Kontrast-AFs, der ja sogar während des Aufnehmens von HD-Filmen funktionieren soll.
Also schaltete ich den LiveView Modus ein, drückte den Auslöser halb durch um zu fokussieren. Und was passierte? Nichts ! Der Fokusrahmen leuchtete grün auf, als wenn die Kamera fokussiert hätte, aber Sie hat es definitiv nicht. Also zweiter Versuch. Wieder drückte ich den Auslöser halb durch und es passierte wieder nichts. Der Fokus bewegt sich glaube ich um einige Millimeter, aber das wars auch schon. Der Kontrast-AF schien also nicht zu funktioneren. Das Handbuch musste her. Und was stand darin : "Verwenden Sie ein AF-S Objektiv". Das hatte ich tatsächlich nicht gemacht. Ich hatte das Tamron 28-75 2,8 IF MacroMehr Infos XR Di SP davor. Ein Original NikonMehr Infos AF-S ObjektivMehr Infos habe ich allerdings auch gar nicht. Da ich hauptsächlich MakroaufnahmenMehr Infos mache, und bei MakroobjektivenMehr Infos auch die günstigeren ObjektiveMehr Infos von Fremdherstellern wunderbare Ergebnisse liefern war, habe ich die Original-Objektive bisher auch nicht vermisst. AF-S sind sind die "Silent"-Objktive, also die Ultraschallobjektive von NikonMehr Infos. Nun, vielleicht sollte mein Sigma 150er MakroMehr Infos ja zusammen mit dem Kontrast-AF arbeiten. Also baute ich das Sigma an die NikonMehr Infos, aber auch hier das gleiche Problem. Was hatte ich jetzt noch zur Auswahl? Das 180 Tamron, ich glaube das funktioniert noch mit dem NikonMehr Infos Stangen-AF. Und oh Wunder, mit diesem ObjektivMehr Infos fokussierte die Nikon D7000 tatsächlich, genauso wie mit dem Sigma 70mm 2,8 MacroMehr Infos DG EX. Also muss man anscheined selbst herausfinden, mit welchem ObjektivMehr Infos die Kamera zusammenarbeitet und mit welchem nicht.
Ein wenig enttäuscht bin ich schon, zuerst dachte ich gar ein einen Defekt und wollte die Kamera umtauschen. Es hätte natürlich nichts gebracht. Denn liest man in Foren, so sieht man, das dies ein generelles Problem des Kontrast-AFs ist, wenn man ObjektiveMehr Infos von Fremdherstellern verwendet. Schade. Im LiveView ist der AF der 7DMehr Infos dem der D7000 wohl haushoch überlegen, denn der funktioniert zumindest bei mir hier auch mit ObjektivenMehr Infos von Fremdherstellern. Vielleicht gibt es ja irgendwann mal ein Firmware-Update, so dass ich alle meine ObjektiveMehr Infos mit dem Kontrast-AF der D7000 verwenden kann. Schön wäre es ja.

Foto : Nikon D7000 im Liveview manuell fokussiertBeim Spiel mit Schärfe und Unschärfe muss der Fokus exakt sitzen. Oft kommt es auf Größen kleiner 1mm an. Im Liveview-Modus kann man während der manuellen Fokussierung auf das zu fokussierende Detail heranzoomen, und so dann auf den Millimeter exakt scharfstellen. Je nach Situation funktioniert diese Methode unter Umständen deutlich besser als die Fokussierung durch den Sucher. Auf den LiveView-Modus möchte ich bei der MakrofotografieMehr Infos nicht mehr verzichten. Weder bei CanonMehr Infos (aktuell der 7dMehr Infos) - wo der LiveView Modus noch etwas ausgereifter wirkt, noch bei NikonMehr Infos - wo allerdings die Einstellung der BlendeMehr Infos etwas eigenwillig gelöst ist.

Und schon kommen wir zu einem weiteren Punkt des LiveView Modus der D7000, welchen ich nicht ganz nachvollziehen kann. Die Einstellung der BlendeMehr Infos. Die Einstellung der BlendeMehr Infos ist im Liveview nämlich nicht ohne weiteres möglich. Es wird für die LiveView-Ansicht die BlendeMehr Infos verwendet, welche vor dem Wechseln in den LiveView eingestellt war. Zudem wird im LiveView-Modus die ganze Zeit auf die dort eigestellte BlendeMehr Infos abgeblendet. Ich muss also, wenn ich manuell fokussieren möchte, dies mit abgeblendetem ObjektivMehr Infos tun. Leider kann man unter diesen Umständen die Schärfe nicht 100% so exakt auf den Punkt legen, wie dies beim Fokussieren mit Offenblende der Fall wäre. Beim Fokussieren durch den Sucher blendeMehr Infos ich ja auch nicht schon während des Fokussierens ab, sondern erst dann, wenn das Motiv aufgenommen wird.
Der Workaround des Problems : Ich muss den LiveView verlassen, die BlendeMehr Infos außerhalb des LiveViews ganz öffnen, um dann mit offener BlendeMehr Infos in den LiveView-Modus zu wechseln. Jetzt kann ich exakt auf den gewünschten Punkt scharfstellen. Ich stelle die gewünschte BlendeMehr Infos ein, und löse aus. Die Kamera nimmt das Foto jetzt mit der gewünschten BlendeMehr Infos auf. Nach der Aufnahme bleibt die BlendeMehr Infos allerdings geschlossen und ich muss, wenn ich nochmals fokussieren möchte, wieder den LiveView Modus verlassen, um die BlendeMehr Infos zum Fokussieren erneut zu öffnen. In meinen Augen ist der LiveView somit für ernsthafte Makrofotografen fast unbrauchbar. Es nervt einfach ungemein, nach jedem Schuss den LiveView wieder verlassen zu müssen. Zudem vergisst man es ab und zu und fokussiert dann nicht ganz so exakt mit geschlossener BlendeMehr Infos.
Vergleicht man den LiveView der CanonMehr Infos EOS 60D oder der Canon EOS 7DMehr Infos mit dem der Nikon D7000 so haben hier die beiden CanonMehr Infos Kameras die Nase eindeutig vorn. Vielleicht wird hier von NikonMehr Infos ja noch mit einem Firmware-Update nachgebessert. Ich werde berichten...


Die Drahtlose Blitzsteuerung

Genau wie bei der 7DMehr Infos ist es nun auch bei NikonMehr Infos mit der Nikon D7000 möglich mit dem internen Blitzgerät als Master ein externes Blitzgerät zu steuern. In fast allen Testberichten, die ich über die D7000 gelesen habe, konnte ich hierüber kaum etwas finden, in den meisten wurde diese Möglichkeit nicht einmal erwähnt. Schade, denn dieses Feature eröffnet einem sehr viele Möglichkeiten natürliche wirkende Blitzaufnahmen zu machen, ohne gleich Unsummen für mehrere Blitzgeräte auszugeben. Man kauft sich einfach eines und steuert es mit dem internen Blitz der D7000 an. Völlig frei und kabellos. So bringt das arbeiten im Freien mit externen Blitzen Spaß.

Foto : Nikon D7000 + 180mm f3,5 Dieser PilzZur Bildergalerie stand im völligen Dunkel des Waldes. Der Hintergrund hingegen wurde von durch ein Loch im Blätterdach deutlich stärker beleuchtet. Der PilzZur Bildergalerie musste also aufgehellt werden. Ein normaler Reflektor hätte den gravierenden Helligkeitsunterschied nicht ausgleichen können. Hier kam mir die kabellose Blitzsteuerung gerade Recht. Ich konnte mit einem externen Blitzgerät, welches von der Kamera kabellos gesteuert wurde, aus einem natürlicheren Winkel als aus der Frontalen den PilzZur Bildergalerie beleuchten Zusätzlich wurde noch ein Diffusor verwendet, um das Licht nicht zu hart erscheinen zu lassen.
Früher hätte ich hier umständlich mit einem Blitzkabel oder aber mit einem zweiten externen Blitz (einer als Master und der andere als Slave) arbeiten müssen. Ich hätte mehr AusrüstungMehr Infos mitschleppen und natürlich auch vorher kaufen müssen. Die neue Funktion spart Geld und Kraft ;-)

Die Blitzbelichtungskorrektur lässt sich jeweils an der kamera oder aber am externen Blitzgerät vornehmen. Im Unterschied zur Canon EOS 7DMehr Infos kann man leider kein Verhältnis der Blitzstärken zueinander sondern die Blitzgeräte nur einzeln nach LW korrigieren.
Ansonsten arbeitet die Kamera wunderbar mit dem internen sowie mit externen Blitzen zusammen und liefert in der Regel ausgewogene belichtete Ergebnisse.
Die drahtlose Blitzsteuerung der Nikon D7000 ist sogar in einem Punkt der Blitzsteuerung der Canon EOS 7DMehr Infos überlegen. Ich kann mit der Nikon D7000 den Slave-Blitz mit der Kurzzeitsynchronisation verwenden. Bei der 7DMehr Infos ist mir das nicht gelungen, oder sollte ich da was übersehen haben ?


16 MP - was müssen die Objektive leisten

Die Luft wird dünner, oder sollte ich sagen der Platz wird kleiner. Mit 16MP auf dem Chip dieser Crop-Kamera mit dem Crop Faktor 1,5 erreicht die Nikon D7000 schon eine Pixeldichte von 4,6 MP/cm². Im Vergleich zur Canon EOS 7DMehr Infos mit 18MP bei einem Crop Faktor von 1,6 mit einer Pixeldichte von 5,4 MP/cm² hat die Nikon D7000 aber doch deutliche Vorteile in Sachen Ansprüche an die Objektivauflösung. Hier zahlt sich aus, dass NikonMehr Infos einen eigenen Weg gegangen ist, und mit einem Crop-Faktor von 1,5x auch einen etwas größeren Sensor verbaut als bspw. CanonMehr Infos. 1,5x zu 1,6x und 16MP zu 18 MP mag sich zwar wenig anhören, in der Praxis ist es aber ein deutlicher Unterschied. Immerhin hat die CanonMehr Infos dadurch eine um ca. 17% höhere Pixeldichte. Ein nicht zu unterschätzender Unterschied. Die Nikon D7000 ist bei meinen Versuchen in der Praxis deutlich unempfindlicher, wenn es um die Ansprüche an gute ObjektiveMehr Infos geht. Selbst mit verhältnismäßig günstigen Zooms, wie dem Tamron 28-75 2,8 IF XR Di SP, macht die Kamera knackige und scharfe Aufnahmen. Bei der 7DMehr Infos wirken die Aufnahmen alle merklich softer und ich muss in der Nachbearbeitung deutlich mehr schärfen (und das bei deutlich stärkerem Rauschen - da leidet die Qualität leider etwas). Bei einem Test mit exakt dem gleichen ObjektivMehr Infos kann man die Unterschiede deutlich erkennen. Aufnahmen folgen.


Qualitativ hochwertige Videofilme mit der NikonMehr Infos D7000

Eigentlich bin ich FotografZur Bildergalerie, und habe mich bisher nur wenig mit der Erstellung von guten Tierfilmen beschäftigt. Mit den neueren Spiegelreflexkameras allerdings erhält man zur Fotokamera zeitgleich eine interessante Videokamera. Denn fast alle akteullen DSLRs bieten die Möglichkeit, HD-Filme aufzuzeichnen. Man muss derzeit - wie auch bei der NikonMehr Infos D7000 auch - auf einen kontinuerlichen Autofokus verzichten. Dennoch sind mit etwas Übung und auch Spezialzubehör zur Schärfenachführung richig gute Videoaufnahmen möglich. Da man im manuellen Modus der D7000 (wie auch bei der Canon EOS 7DMehr Infos) die BlendeMehr Infos der verwendeten ObjektiveMehr Infos manuell einstellen kann, sind sogar richtig künstlerisch wirkende Filme mit freigstellten Hauptmotiv möglich.
Bis auf die kleinen Einschränkungen in Bezug auf Schärfenachführung und fehlendem AF während der Fimlaufnahme, kann man mit der D7000 durchaus richtig gute Naturfilme erstellen - und das ohne sich eine gute Videokamera anschaffen zu müssen.


Bildrauschen - das Rauschverhalten der Nikon D7000

Für mich ist das Rauschverhalten der Kameras immer ein ganz wesentliches Qualitätskriterium. Sollen die Bilder verkauft und großformatig gedruckt werden, so braucht man im Idealfall rauschfreie Bilder. Denn ab einer gewissen Druckgröße fällt das ISOMehr Infos Rauschen doch unangenehm auf. Es ist klar, dass wir bei Actionaufnahmen schon mal den ISO-WertMehr Infos der Kamera hochfahren und somit zwangsläufig auch das Rauschen erhöhen, dafür aber ein ansonsten nicht zu festzuahltendes Motiv erhalten. Aber für spezielle großformatige KalenderMehr Infos sollte die Kamera auch die Möglichkeit bieten in niedrigen ISO-Bereichen völlig rauschfreie Bilder zu erzeugen. Leider fällt dies den Kameraherstellern beim derzeitigen Pixelwettrüsten immer schwerer. Eigenartigerweise werden die Bilder in Bezug auf das Rauschen in höheren ISO-Bereichen zu den vorhergehenden Kameramodellen trotz Erhöhung der Pixelanzahl (und damit Pixeldiche) immer besser. Dafür ist aber schon bei vielen Kameras in den Grundeinstellung von ISOMehr Infos 100 oder 200 ein Bildrauschen erkennbar. Hier enttäuschte mich die Canon EOS 7DMehr Infos sehr. Ein sichtbares Luminanzrauschen tritt schon bei Empfindlichkeiten von ISOMehr Infos 100 auf. Und schärft man die von Haus aus sehr weichen Bilder noch nach, so wird dieses Rauschen schon unangenehm und muss unter Umständen mit speziellen Programmen entrauscht werden.

Foto : Nikon D7000 + 150mm f2,8 ISO 1250Vor wenigen Jahren wäre diese Aufnahme ohne enormen technischen Aufwand noch unmöglich gewesen. Dank der sehr guten Bildqualität auch bei hohen Empfindlichkeiten, kann man mit der D7000 solche Aufnahmen auch ohne professionelle AusrüstungMehr Infos machen. Diese Aufnahme entstand bei einer Empfindlichkeit von ISO1250 und einer BelichtungszeitMehr Infos von 1/5000s. Das Bild wurde nach der Aufnahme noch per Bildbearbeitung etwas entrauscht.

Bei der Nikon D7000 sieht es etwas besser aus. Die JPEG Bilder bei ISOMehr Infos 100 sind quasi rauschfrei. Schaut man sich die Bilder im RAW-Format ohne Rauschunterdrückung an, so ist ein ganz schwaches (sehr gleichmäßiges) Rauschen erkennbar, besonders wenn man die Schärfe etwas erhöht. Das Rauschen ist sehr schwach und wirkt kaum störend. Es ist zudem deutlich leichter nachträglich zu entfernen, als das Rauschen der 7DMehr Infos.
Kommen wir jetzt zu den mittleren Empfindlichkeiten. ISO EinstellungenMehr Infos von bis zu ISOMehr Infos 400 (sehen wir mal von Großformatausdrücken A3 und größer ab) bedenkenlos verwendbar, auch wenn die Bilder bspw. in Agenturen zum Verkauf angeboten werden sollen. Stört das Rauschen doch etwas, verkleinert man die Bilder halt auf 6-8 MP, dann ist das Bildrauschen eigentlich nicht mehr existent. Selbst ISOMehr Infos 800 könnte man so noch problemlos verwenden. Über ISOMehr Infos 800 wird das Rauschen deutlich mehr. Für den Hausgebrauch ist die Kamera aber selbst bei Empfindlichkeiten bis 3200 (mit Abstrichen noch bis ISOMehr Infos 6400) verwendbar. Mit ISOMehr Infos 3200 sind sogar noch qualitiv gute DINA4 Abzüge möglich. Dies war vor wenigen Jahren noch undenkbar.
Das Rauschverhalten der Nikon D7000 ist insgesamt sehr gut (wenn man Sie mit APS-CMehr Infos Kameras ähnlicher Auflösung vergleicht). Die interne Rauschunterdrück arbeitet sehr gut. Das Verhältnis Rauschentfernung und Detailwiedergabe scheint perfekt ausgelotet. NikonMehr Infos ist hier ein Meisterstück gelungen. Ich erinnere mich noch an die Anfangstage der digitalen APS-CMehr Infos DSLRs. Während damals CanonMehr Infos mit der EOS 10DMehr Infos ein Meisterstück geliefert hatte und hielt NikonMehr Infos damals nur mit dem "Rauschmonster" Nikon D100 dagegen. Die Canon EOS 10DMehr Infos war was das Rauschverhalten anging damals ein Meilenstein in der DSLR Consumer Klasse. Selbst heute noch bin ich von der Bildqualität der Canon EOS 10DMehr Infos begeistert. In der Grundeinstellung von ISOMehr Infos 100 hat die Kamera solch eine Bildreinheit, wie man Sie heute eigentlich bei keiner Kamera mehr findet. Bis ISOMehr Infos 400 konnte man auch damals schon mit dieser Kamera problemlos fotografieren. Man musste sich halt nur mir den 6 MP begnügen. Und sind wir mal ehrlich. Die 6 MP haben eigentlich für fast alle Anwendungen problemlos gereicht. Es hängen bei mir noch 90cmx60cm Abzüge von 10DMehr Infos Bildern an der Wand. In perfekter Qualität. Aber wieder zurück zum Thema :
Es scheint so, das NikonMehr Infos jetzt beim Thema Rauschen die Nase vorn hat, zumindest aber mit CanonMehr Infos gleichauf liegt.


Generell noch einmal zur Bildqualität und der Farbwiedergabe

Mit der Farbwiedergabe der Nikon D7000 bin ich sehr zufrieden. Hauttöne werden sehr natürlich wiedergegeben. Die Wiedergabe von Hauttönen bei den digitalen NikonsMehr Infos hat mich übrigens schon immer überzeugt. Mache ich Familienaufnahmen greife ich in der Regel zur NikonMehr Infos. Die Wiedergabe der Hauttöne gefällt mir bei NikonMehr Infos deutlich besser als bei CanonMehr Infos. Wie immer ist dies sicherlich auch Geschmackssache.
Aber auch außerhalb der Hauttöne bringt die NikonMehr Infos sehr angenehme Farben und - oh Wunder - der automatische Weißabgleich funktioniert - zumindest bei mir zu Hause - im Kunstlich einwandfrei. Das kannte ich bisher von keiner meiner digitalen DSLRs. Überhaupt arbeitet der Weißabgleich in fast allen Situationen zufriedenstellend.
Eine weitere tolle Sache für ausgeglichene Belichtungen ist das Activ D-Lightning der Nikon D7000. Anscheinend wird hier schon während der Aufnahme dafür gesorgt, dass bei kontrastreichen Motiven die hellen Bereiche nicht so schnell überstrahlen und die dunklen Bereiche nicht absaufen. Wie genau dies funktioniert, kann ich nicht sagen, könnte mir aber vorstellen, dass die Sensoren der helleren Bereiche anders angesteuert werden (bspw. mit geringerer Spannung versorgt werden). Das Ergebnis ist jedenfalls besser als das auch noch nach der Aufnahme mögliche D-Lightning (ohne Active ;-) ). Das Active D-Lightning kann man in verschiedenen Stufen einstellen. Bei PortraitsZur Bildergalerie sollte man man das Active D-Lightning entweder abschalten oder auf die kleinste Stufe stellen, da bei PortraitsZur Bildergalerie das Active D-Lightning bei mir oft zu unnatürlich wirkenden Bildern führte. Für kontrastreiche LandschaftenZur Bildergalerie ist diese Funktion besser geeignet. Hier verwende ich entweder die Stufe normal oder Verstärkt.


Fazit

Bin ich jetzt zufrieden mit meiner Nikon D7000. Ehrlich gesagt nein, denn Ihr AF hat mich nahezu in den Wahnsinn getrieben. Mal funktioniert er einwandfrei, dann wieder, es wird wohl am Licht liegen, liegt er genauso sicher daneben, wie er zuvor kontinuierlich getroffen hat. Und das bei identischen Einstellungen. Der Kontrast-AF des LiveViews, welcher ja mit vielen ObjektivenMehr Infos von Fremdherstellern nicht funktioniert, tut sein Übriges dazu und lässt den Frust noch weiter steigen. Das Blendenproblem im Liveview-Modus verbessert auch nicht gerade meine Laune, wenn ich MakrofotografieMehr Infos betreibe. Der Workaround verlängert die Arbeitszeit deutlich, und oft vergisst man es, die BlendeMehr Infos wieder zu öffnen. Während bei der Canon EOS 7DMehr Infos der LiveView-Modus ein richtiger Zugewinn bei der MakrofotografieMehr Infos ist, sollte man bei der D7000 die MakrofotografieMehr Infos lieber herkömmlich mit Hilfe des Suchers vornehmen.
Zumindest Bildqualität und Farbwiedergabe der Nikon D7000 würde ich als sehr gut bezeichnen. Das Bedienkonzept ist gut durchdacht, und man erreicht schnell alle gewünschten Funktionen.

Ihr
Gerd RossenMehr Infos





Artikel erschienen am 07.07.2011


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